HELDEN, VORBILDER UND FÜHRER
Als ich die ersten konträren Videos zur öffentlichen Meinung in meinem YouTube Kanal veröffentlicht habe, haben sich viele Menschen bei mir gemeldet, um mir zu meinem Mut zu gratulieren. Immer wieder bekomme ich gesagt: ich sei ein Held und ein Vorbild. Später wurde ich von den Medien zu einer Führenden Person oder als Leitender Kopf der Protestbewegung erklärt.
Das war sicher nicht das Ziel meiner Aufklärung, aber wahrscheinlich ist etwas Wahres daran. Ich wollte helfen, Fehler zu vermeiden, die ich in meiner Rolle als einer der bekanntesten HNO – Ärzte wahrgenommen habe. Ich war ein Experte für Erkältungskrankheiten und Notfallmanagement durch meine Erfahrungen als Notarzt und langjähriger Mitarbeiter im Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Erst die Ignoranz und bösartige Fortsetzung einer unmenschlichen Agenda hat meine Position vom Arzt zum Freiheitskämpfer verändert. Mit der Zeit habe ich meinen ärztlichen Kollegen Che Guevara angefangen zu verstehen, der leider den Weg des gewaltsamen Widerstandes gegangen ist. Bei objektiver Betrachtung hatte er allerdings schon die gleichen Gegner vor Augen und wurde 1967 hingerichtet. Ich habe mich erst mit ihm beschäftigt, nachdem viele mich mit ihm vergleichen haben. Wir unterscheiden uns in einem wichtigen Punkt
Gewalt ist niemals eine Option, mein Schwert ist meine Zunge, mein Bauchgefühl und mein Verstand. Dr. Bodo Schiffmann 23.09.2022
Wer braucht Helden und Vorbilder? Wie entstehen führende Positionen und leitende Köpfe?
Ein Held kann nur dann entstehen, wenn es Schurken oder Böse gibt, die er bekämpfen muss, um den Menschen die Freiheit wieder zu geben oder deren Leben zu retten.
Daraus folgt, dass er nur eine Folge von Ungerechtigkeiten sein kann, ein Held ohne Bösewicht kann nicht existieren, nur die Umstände machen einen Helden zu einem Helden.
Ein Vorbild bin ich gerne, denn ich hoffe, dass meine Kinder weiterhin das gut finden, was ich getan habe und tue, dann habe ich das wichtigste Ziel im Leben erreicht. Dann habe ich den größten Schatz weitergegeben und das ist Erkenntnis, Weisheit und Wahrheit.
Schon Mahatma Ghandi soll gesagt haben, dass man selbst die Veränderung für die Welt sein soll, die man sich von ihr wünscht. Ich versuche dieser Weisheit zu folgen.
Menschen sollten aufhören nach Führern zu suchen, denn dann sind sie immer wieder von jemand abhängig, der auf einer höheren Stufe steht als sie selbst. Ein Führer geht immer seinen eigenen Weg und die Follower laufen ihm nach, auch wenn sich im Laufe der Zeit herausstellt, dass er den Weg selbst nicht richtig erkannt hat.
Ich möchte Menschen dazu ermutigen zu erkennen, dass sie selbst in der Pflicht sind etwas zu tun. Jeder Einzelne muss erkennen, dass es auf ihn alleine ankommt, wenn er möchte, dass sich etwas ändert.
Wer auf einen Erlöser, oder Retter wartet sollte in einen Spiegel sehen. Er schaut ihm auf Augenhöhe entgegen.
Alle „Führungspersonen“ der letzten 2,5 Jahre sind keine. Sie sind alle Einzelkämpfer. Jeder von uns ist ein Einzelkämpfer und sollte sich selbst lieben, wie den anderen. Zuerst musst DU selbst etwas verändern um andere ändern zu können.
Wenn Ihr mir folgen wollt, dann folgt nur meinem Weg und dem, was ich tue, aber nicht meiner Gestalt. Ich als Person bin unwichtig. Ich bin ein Mann, der für die Zukunft der Kinder etwas ändern möchte. Wenn Du einen Führer brauchst, sieh in den Spiegel und kämpfe für Deine Ideale, nicht für meine. Dr. Bodo Schiffmann 23.09.2022
Che Guevara hat das in zwei Zitaten wie folgt ausgedrückt: Ich bin kein Befreier. Befreier gibt es nicht. Die Menschen befreien sich selbst Die Revolution ist nicht ein Apfel, der fällt, wenn er reif ist. Man muss ihn fallen lassen
Ich schließe das Kapitel mit Zitaten von Che Guevara, die für sich selbst sprechen. Gerade im letzten Zitat, finde ich mich gut wieder.
oWenn du vor Empörung über jede Ungerechtigkeit zitterst, dann bist du ein Genosse von mir
oSei realistisch, fordere das Unmögliche
oViele werden mich einen Abenteurer nennen - und das bin ich auch, nur einer von einer anderen Sorte: einer von denen, die ihre Haut riskieren, um ihre Wahrheiten zu beweisen
oWir können uns nicht sicher sein, etwas zu haben, wofür wir leben, wenn wir nicht bereit sind, dafür zu sterben
oIch würde lieber im Stehen sterben, als auf den Knien zu leben
oGrausame Führer werden ersetzt, nur damit die neuen Führer grausam werden
oVor allem sollte man immer fähig sein, jede Ungerechtigkeit, die gegen irgendjemanden, irgendwo auf der Welt, begangen wird, tief zu empfinden
oIch habe einen Wunsch. Es ist auch eine Befürchtung - dass mein Ende mein Anfang sein wird.
oDie einzige Leidenschaft, die mich leitet, ist die für die Wahrheit... Ich betrachte alles aus diesem Blickwinkel.
oWie einfach ist es zu regieren, wenn man ein System verfolgt, bei dem man den Willen des Volkes befragt und alle Handlungen, die zum Wohlergehen des Volkes beitragen, als einzige Norm betrachtet.
oIch könnte in Guatemala sehr reich werden, aber auf die niedere Art, indem ich meinen Titel anerkenne, eine Klinik eröffne und mich auf Allergien spezialisiere. Das wäre der schrecklichste Verrat an den beiden 'Ichs', die in mir kämpfen: dem Sozialisten und dem Reisenden."
Und texte dieses Zitat für mich um:
Ich wäre in Deutschland sehr reich geworden, ich war ein Arzt der Eliten. Aber auf die niedere Art, indem ich meinen Titel anerkenne, eine Klinik eröffne und mich auf Schwindel spezialisiere. Hätte ich ihr Spiel mitgemacht, wäre ich aber schuldig geworden. Das wäre der schrecklichste Verrat an den 'Ichs', die in mir kämpfen: dem Ehemann und Vater, dem Christ und dem Freiheitskämpfer Dr. Bodo Schiffmann 23.09.2022