Kapitel 047

LEHRBÜCHER

Dr. Bodo SchiffmannGeschrieben Juli–September 2022Originalseiten 224–229
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In dem Moment, in dem ein Lehrbuch oder Lexikon fertig gedruckt ist, ist es schon wieder veraltet. Die Worte bleiben allerdings erhalten. Im Internet ist es aber wesentlich schlimmer, Dinge die Du vor einem Jahr gelesen hast , werden einfach geändert und es scheint so, als sei dies schon immer so gewesen, was den Fortschritt verhindert. (Beispiel: Umdefinitionen der Definition von Seuchen, Herdenimmunität etc.) Deshalb glaube ich mehr an ein Buch als an ein E-Book, weil dieses gedruckte Werk mit all seinen Fehlern eine ständige Diskussionsgrundlage darstellt, auch um Fehlentwicklungen in der Zukunft noch erkennen zu können. Das bekannteste Buch welches mehrfach hin und her übersetzt wurde ist die Bibel. Dabei hat sie sich ständig verändert und es kommt, auch wenn viele das nicht gerne hören, zu Fehlern in diesen Übersetzungen. Ein Gegenbeispiel wäre der Koran, der soweit mir bekannt ist, immer in der Ursprungssprache geblieben und gelehrt wurde, er ist damit in vielen Fällen ein verlässlicheres Zeitdokument. Für die, die es nicht wissen. Ich bin Christ und orientiere mich an der Bibel, und sie ist für mich Gottes Wort. Leider hat der Mensch hier manchmal reingepfuscht. Der Koran ist leider nicht so aufgebaut wie die Bibel, sondern nach der Länge der Verse geordnet worden, was sein Verständnis erheblich erschwert. Ich persönlich, kann mit der Bibel mehr anfangen als mit dem Koran, weil ich in einer christlich geprägten Kultur aufgewachsen bin, bin aber froh, dass es auch andere Zeitdokumente gibt. Dazu kommt, dass nicht alle Teile der Bibel komplett überliefert wurden oder teilweise Bibelevangelien nicht von der Amtskirche (Siehe auch Kapitel über die Kirche) zugelassen wurden (Apokryphen). Anderes Beispiel. Als Kind war ich ein großer Fan von wissenschaftlichen Büchern. Insbesondere die Chemie hatte es mir angetan, weswegen ich

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auch später in der Schule Chemie als eines meiner drei Leistungsfächer (neben Biologie und Englisch) gewählt habe. Es gab Bücher von zwei Chemikern (Römp/Raaf) die ich in und auswendig kannte. Von Nachweismethoden einzelner Chemikalien, bis zur Herstellung von bengalischen Lichtern und Schwarzpulver war hier alles zu finden. Heute ist Kindern eine solche Literatur nicht mehr möglich und die Chemikalien wären für sie nicht mehr zu beschaffen. Man bräuchte wohl einen Giftschein und eine Sprengstofflizenz, um Kinderexperimente der 70er und 80er durchführen zu können. Wurde das gemachte, weil sich die Kinder nach dem Lesen des Buches alle vergiftet oder in die Luft gesprengt haben? Oder hatte man Angst ein solches Wissen zu verbreiten? Ich weiß noch heute, wie die Zusammensetzungen der interessantesten Experimente funktionieren, von Nitrierter Zellulose bis Knallgas, Von Schwarzpulver bis Silber Acetylid. Ich wäre wahrscheinlich ein guter Terrorist geworden, nur fehlt mir dazu die Veranlassung. Im Gegenteil, ich habe ein fundiertes chemisches Grundwissen und bin in der Lage zu beurteilen, ob es eine gute Idee ist Wasser in Säure zu kippen oder Bärlappsamen in den Ofen zu pusten. Warum steht dieses Wissen nicht jedem zur Verfügung? Im großen Chemielexikon von Römp/Raaf welches in der Schulbibliothek stand, gab es noch mehr gefährliches Wissen zu entdecken . Jeder meiner Mit-Chemiker weiß noch heute, dass man aus Esbit (ein Trockenstoff für Campingfeuer), bei der Kombination mit zwei Säuren die Grundlage eines Sprengstoffes entsteht und vieles anderes mehr. Dieses Wissen war für jeden frei, den es interessiert hat und als Kind haben mich diese Sachen interessiert und ich habe dadurch gelernt, was man besser bleiben lässt und was man auch mal zusammenwischen kann.

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Warum gibt es verbotenes Wissen? Wäre es nicht besser jeder wüsste Bescheid über alles, wenn er das möchte. Wer ist privilegiert Wissen zu erwerben und wer nicht? Warum darf man sich nicht über alles und ich meine wirklich alles informieren. Wer entscheidet, welche Information mir zusteht und welche nicht. Warum sollten Kinder nicht erfahren, welche Substanzen giftig sind, Ätzend sind, oder explosiv werden könnten. Ich habe viel gelernt, es hat mich in meinem Leben geschützt und zwar mehr als es mir geschadet hat. Ich bin gerne in Büchereien gegangen und habe mir Wissen angeeignet. Das gleiche gilt auch für die Medizin. Mit der Zeit habe ich einige antiquarische Bücher aus dem Fachbereich Medizin, hier speziell der Hals-Nasen Ohrenheilkunde und Neurologie erwerben können. Darunter waren auch Bücher, die sich mit Schwindelerkrankungen beschäftigt haben. In diesen Büchern fanden sich Rezepturen und Methoden, die man aus heutiger Sicht als neuartig und sensationell einstufen würde, denn in aktuellen Lehrbüchern sucht man diese vergeblich. In Wirklichkeit handelt es sich um verbotenes Wissen. Viele dieser Erkenntnisse helfen Patienten besser, als die heutigen Massnahmen, die ausschließlich auf Medikamenten beruhen, die ein hohes Nebenwirkungspotential haben. Mein alter Lehrherr Prof. Hülse hat z.B. Zäpfchen aus Stechapfel herstellen lassen, gegen Anfallsschwindel – sehr erfolgreich. Ferner wurden, noch zu Beginn meines Studiums, viele Hauterkrankungen, erfolgreich durch Farbstoffe therapiert. Die Farbstoffe wurde nach und nach, unter fadenscheinigen Gründen, verboten und vom Markt genommen. Brilliantgrün, Rubinrot, Kaliumpermanganat, Borsäure und viele andere Chemikalien verschwanden: Phenol, Fuchsin, ,Jod , Mercurochrom, Chromsäure gegen Nasenbluten etc. und viele andere.

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Auch während der Plandemie wurde nachweislich hochwirksame Substanzen wie Ivermectin und Chlordioxid, den Patienten vorenthalten. Viele Menschen, die gestorben sind, könnten noch leben.

Hätten wir keine Bücher, würde dieses Wissen verloren gehen, auch im aktuellen Fall ist alles im Buch: „The real Dr. Fauci“ von Robert F. Kennedy dokumentiert, weil es sonst gelöscht werden würde, um z.B. den Umsatz der Pharmaindustrie nicht zu reduzieren. Wäre noch nicht einmal tragisch, wenn die Pharmaprodukte tatsächlich besser wären, was sie aber leider nicht sind. Diese Therapien waren deutlich erfolgreicher als ihre chemischen Nachfahren und man musste sie nur kurzfristig anwenden und hatte keine nennenswerten Nebenwirkungen. Das Wichtigste aber: Sie verursachten keine Resistenzen. Sie waren einfach gut wirksam. Ihre Anwendung musste man, während meiner Tätigkeit schon, aber verschleiern oder die Stoffe aus dem Ausland besorgen, da sie hier nach und nach verboten wurden. Beispiel Mercurochrome, hatte jeder zu Hause und es wurde auf Schürfwunden gepinselt, wodurch sich diese nicht mehr entzündet haben. Quecksilber und Chrom sind aber giftig. Jedoch war die Dosis so lächerlich und nur äußerlich, dass die Krankheitserreger vergiftet wurden, der Patient aber nicht und es gab praktisch keine Wundentzündungen mehr. Das Präparat blieb wegen seines bekannten Namen erhalten und es wurde faktisch alles entfernt, was geholfen hat außer der Farbe, eine Wirkung war allerdings auch nicht mehr erkennbar. Man wollte sich wohl die Umsätze sichern.

Bücher sind Schätze, ohne sie wäre viel Wissen verloren und wir kennen vieles aus der Vergangenheit nur, weil Menschen etwas aufgeschrieben haben, was die Zeit überdauert hat. Wichtiger wäre es Bücher zu digitalisieren und zu indexieren, ohne das Original zu verfälschen. Diese

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Schätze der Menschheitsgeschichte müssten für jeden jederzeit abrufbar sein und am besten auch referenzier bar. Es muss sichergestellt werden, dass diese nicht geändert werden dürfen oder können. Wer ein Buch in seinem Ursprung verfälscht oder ändert, muss eine hohe Strafe bekommen. Bei heute unbegrenztem Speicher sollte jeder automatisch ALLE Bücher erhalten, und zwar in einem Einbahnstraßen Modell. Die Daten werden dezentral auf Millionen Rechnern gespeichert, ohne dass diese im Nachhinein verändert oder gelöscht werden könnten. Damit würde jeder einzelne mit den Jahren über das gesamte Wissen der Welt verfügen und dieses für die Nachwelt schützen. Zusätzlich können sich die Menschen gedruckte Bücher kaufen. Lehrbücher sollten keine offiziellen Prüfungsfibeln, sondern eine Möglichkeit sein, neue und alte Weisheiten miteinander vergleichen zu können, um so ggf. neue alternative Wege zu gehen, statt an Fehlern festzuhalten. Lehrbücher sollten den Kindern und Erwachsenen beibringen, dass es verschiedene Lösungswege und Einstellungen gibt einem Problem zu begegnen. Auch die vielen Bilder, die heutzutage auf den Mobilgeräten liegen, werden für die Nachwelt verloren sein, was ein Jammer ist. Heutzutage haben alte Aufnahmen einen hohen Wert und wir freuen uns über Schätze auf dem Dachboden, im Nachlass oder auf dem Flohmarkt.

Was wird aus den ganzen digitalen Bildern, nach dem Tod des Fotografen. Hand aufs Herz: Wer druckt die heute noch aus?

Ist das auch ein Fortschritt? Wenn es dumm läuft, verschwindet der größte Teil der Daten aus dieser teilweise dunklen Zeit im Datennirwana.

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