Kapitel 051

SEX, DRUGS UND ROCK ‘N ROLL

Dr. Bodo SchiffmannGeschrieben Juli–September 2022Originalseiten 239–244
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Diese Spruch stammt aus den 70er’n, aus der Zeit der so genannten sexuellen Revolution, als die Menschen angefangen haben Sexualität zu enttabuisieren und Drogen zu einem Lifestyleprodukt emporgehoben haben. Auch wenn es von den Beatles, um nur ein Beispiel zu nennen, immer wieder bestritten wurde, dass Ihre Lieder unter Drogen und Alkoholeinfluss entstanden sind, ist es gerade am Beispiel des Liedes Lucy in the Sky with Diamonds offensichtlich, dass hier ein LSD Trip besungen wird. Die offizielle Variante war, dass Julian Lennon, der Sohn von John und Cynthia Lennon, mit einem Bild nach Hause kam, auf dem er angeblich seine Klassenkameradin Lucy im Himmel mit Diamanten gemalt haben soll. Entscheide jeder für sich selbst, wenn er den Text dieses schönen Liedes anhört. Es geht nicht um Tabuisierung von Drogen, wenn ich dieses Kapitel schreibe, sondern eher um Aufklärung. Drogen führen zu körperlichen und vor allem auch psychischen Abhängigkeiten und können einen Menschen irreparabel schädigen. Es kommt zu Persönlichkeitsveränderungen, Wahrnehmungsstörung, Depressionen und Selbstentfremdung. Nicht selten werden andere in Mitleidenschaft gezogen oder die Drogen führen zu einer Enthemmung, die dann das Leben anderer gefährden kann. Das gilt genauso für den Verkehr, wie für das Zusammenleben, bis hin zu der interessanten Vorstellung, dass man auf einmal nicht mehr an die Gesetze der Physik gebunden ist und glaubt wie ein Vogel oder Superman fliegen zu können oder unter dem Einfluss von Pilzen sich direkt mit Jesus und Gott unterhalten könne, wie mir das ein ärztlicher Kollege erzählt hat, um mich zu ermutigen es zu probieren. Sorry, ich bete lieber und bleibe bei Bewußtsein.

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Ich wurde während meiner Schulzeit, durch Polizeibeamte, wie ich finde sehr gut und offen, über die verschiedenen Substanzen aufgeklärt und auch was sie beim Konsumenten auslösen und wie man sie erkennt, bzw. wie sie aussehen. Es war interessant und lehrreich und man konnte offen seine Fragen stellen. Ich muss zugegeben, dass das vorbildlich und wirksam gewesen ist. Bei meinen Kindern habe ich eine derartige Unterrichtseinheit, bislang nicht berichtet bekommen. Liegt das daran, dass Drogen heutzutage schwerer zu bekommen sind oder hat sich das Drogenproblem in Luft aufgelöst? Das Gegenteil ist der Fall, gerade Alkoholbasierte Drogen sind als „Alkopops“ an jeder Tankstelle erhältlich und an die Stelle von Heroin und Haschisch sind synthetische Drogen wie Crack, Speed und ähnliches getreten. Es gibt einen schwunghaften Handel mit diversen psychedelischen Pilzen und das größte Problem ist, dass man die Drogen erheblich einfacher bekommt, als dies zu meiner Zeit der Fall war. Insbesondere, weil einige der synthetischen Drogen, im eigenen Badezimmer zusammengemischt werden können. Für einen Notarzt oder Sanitäter ist es relativ einfach, Morphium basierte Drogen zu behandeln, wenn es zu einem Notfall kommt, während es bei den synthetischen Drogen immer schwerer bis unmöglich wird. Es spricht sogar vieles dafür, dass die sogenannte Aids – Pandemie, in Wirklichkeit die Folge einer frei erhältlichen Droge: „Poppers“ war, die ähnlich wie andere Aufputschmittel, dem Konsumenten die Müdigkeit genommen haben und das Gefühl, er wäre jetzt stärker, attraktiver und die sexuelle Empfindsamkeit gegeben haben. Diese sogenannte Schwulen-Droge hat bei einer Vielzahl der Fälle, denen man die Erkrankung Aids unterstellt hat, wesentlich wahrscheinlicher zum Tod geführt als das fälschlicherweise dem HIV-Virus zugeschriebene Immunschwächesyndrom.

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Ich empfehle zu diesem Thema unbedingt das Buch „The real Dr. Fauci“ von Robert Francis Kennedy Jr. zu lesen. Die gesamte Musikszene dieser Zeit, hat viele Ihrer Hits nur schreiben können, weil sie damit die Eindrücke des Drogenrausches verarbeitet hat. Jimmy Hendrix war hier ein prominentes Beispiel, Deep Purple und andere. Ich kann diese Exzesse, zu dieser Zeitepoche, sogar noch nachvollziehen, denn dies war eine neue Erfahrung, nach einer Zeit der auferlegten Prüderie, in der Sexualität etwas war, was nur der Ehe vorbehalten war. Eine Zeit, in der gerade die Frauen nicht geschützt waren vor Übergriffen des eigenen Ehemannes, da der Beischlaf als eheliche Pflicht eingestuft wurde, auch gegen den Willen der Frau. Durch die Anti Baby Pille und den Umstand, dass es okay wurde, beim Sex Lust zu empfinden und auch darüber reden zu dürfen, wurde es auch für Frauen leichter, selbst Lust und Liebe, erleben zu dürfen, ohne ungewollt von einem Partner ein Kind zu empfangen. Irgendwann, wurde dann aber die Sexualität für manche genauso langweilig, wie die Drogen, die mit der Zeit ihre euphorisierende Wirkung nicht mehr entfalten konnten. Diese abgestumpften und betäubten Menschen, brauchten also immer mehr und andere Reize um wieder etwas zu empfinden. Das Gefühl für echte Liebe und Zuneigung haben sie in vielen Fällen durch ihren Drogenkonsum verloren, zumindest ist dies Vorstellbar (z.B. Frontalhirnsyndrom – hier Disinhibitorischer Symptomkomplex -„Pseudopsychopathie“) etc.

Die Abarten und Reizüberflutungen der Sexualität nahmen immer mehr Fahrt auf, und wie wir heute wissen, machten irgendwann die Gelüste oder die Sucht nach mehr und anderen Reizen, vor Schutzbefohlenen halt. Diese Entwicklung konnte man auch schon im alten Rom und in Griechenland beobachten, wo Lustsklaven oder Jugendliche oder

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Kinder zur Sexualität gezwungen, man muss fast sagen heran gezüchtet, wurden. Ein solcher Schritt, geht über die natürliche, von der Natur vorgegebene Hemmschwelle, bei weitem heraus und medizinisch ist es für mich nur erklärlich, dass hier durch die Einwirkung von Substanzen, die natürlichen Instinkte verloren gegangen sind. Kein gesunder Geist und auch kein Tier, käme auf die Idee seine Jungen zu vergewaltigen oder Ihnen etwas anzutun. Die Natur hat dazu das Kindchen-Schema in unsere Wahrnehmung integriert, was wehrlose Kinder vor den Übergriffen schützen soll und kann. Die Medien haben ihr übriges dazu getan, dass die Wahrnehmung der Menschen umerzogen wurde, und wenn jemand über eine gesunde und normale Wahrnehmung verfügt, wurde ihm unterstellt er sei intolerant und verklemmt. Der Trick besteht darin, dass man die Illusion erzeugt der größte Teil der „Menscheitsherde“ wäre offener und liberaler und man selbst wäre prüde, verklemmt oder gestört. Getoppt wurde das Ganze durch den Christopher Street-Day, der mittlerweile einen Umzug der krankhaftesten sexuellen Phantasien darstellt, die Menschen bisher hatten. Menschen in Leder Hundekostümen führen sich gegenseitig Gassi, sperren sich in Käfige Andere schlagen sich mit Peitschen, während sie offen Ihre Geschlechtsmerkmale in den Wind hängen und sich bloßstellen.

Sorry, aber das ist einfach nur noch ekelhaft und pervers, denn Sexualität ist eine intime Sache und nicht ein Spielplatz in der Öffentlichkeit. Kinder müssen sich selbst entdecken lernen, wenn für die der individuelle Zeitpinkt gekommen ist. Ohne Zutun von außen. Es kommt der Tag, an dem sie allein herausfinden, wie sie funktionieren und was sie anspricht, erregt oder abstößt. Dann stellen sie Frage, wenn sie ihren Eltern vertrauen oder tauschen sich mit gleichaltrigen aus. Wenn ich Kinder zu früh und intensiv offener Sexualität aussetze,

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schädige ich damit ihre Entwicklung und nehme ihnen auch die Freude Sexualität mit sich und anderen dann zu erleben oder zuzulassen, wenn der Körper und Geist danach verlangt und nicht die Netflix - Serie.

Das Ziel von Regierungen scheint es aber aktuell zu sein, alle sexuellen Hemmschwellen aus der privaten Lebenswelt zu entfernen und die Menschen ebenfalls zu enthemmten Sexualjunkies zu erziehen, damit die eigenen Perversität am Ende straffrei bleiben kann. Vielleicht auch um nicht fortpflanzungsfähige Konstellationen zu begünstigen.

Ich würde mir wieder mehr Karnevalsumzüge, statt CSD oder Loveparade wünschen, denn beide Veranstaltungen haben nichts mit Liebe oder Sexualität, sondern mit einer medizinisch als krankhaft zu bezeichnenden Sexualstörung, im Sinne einer Sucht zu tun.

Kein Mensch braucht den CSD, schon gar nicht die homosexuell oder lesbisch veranlagten Menschen. Die kennen Ihre Gefühle und lassen sie genauso, wie die heterosexuellen Paare, die aus Liebe miteinander schlafen, im Schlafzimmer, wo etwas so intimes auch hingehört. Und nicht auf die Straße.

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