DIE TODSÜNDEN
Wenn man über die 10 Gebote spricht, muss man sich auch mit dem Thema beschäftigen, welches Verhalten seit alter Zeit als Todsünde gilt. Diese Einteilung kommt wohl aus der katholischen Kirche und soll den Menschen Angst vor dem frei erfundenen Fegefeuer machen
Wikipedia schreibt dazu: „Mit Todsünde (lateinisch peccatum mortiferum oder mortale) werden in der katholischen Kirche besonders schwerwiegende Arten der Sünde bezeichnet, durch die der Mensch die Gemeinschaft mit Gott bewusst und willentlich verlässt. Ein besonders grobes Vergehen wird auch himmelschreiende Sünde (lateinisch peccatum clamans) genannt.
(Interessant hier zu wissen: Die Mauerschützen der DDR wurden verurteilt, obwohl sie nur Befehle ausgeführt haben. Man erklärte die Verurteilung so, dass jeder erkennen müsse, dass es sich hier um himmelschreiendes Unrecht handelt. – Es wurde einer Todsünde gleichgestellt!) Das Faszinierende daran ist, dass es Menschen sind, die beschlossen haben, dass der Mensch die Gemeinschaft mit Gott verlassen könnte. Nicht Gott oder die Bibel sagen das. Irgendwelche Kleriker maßen sich an im Namen Gottes zu sprechen. Eigentlich steht die Idee der Todsünden, im konkreten Widerspruch zur Lehre von Jesus Christus. Allein dieser Umstand sollte zum Nachdenken anregen, wenn sich die katholische und evangelische Kirche tatsächlich als Nachfolger Christi, bzw. Verbreiter seiner Lehre verstehen würden.
Der Katechismus der römisch-katholischen Kirche grenzt die lässliche Sünde (lateinisch peccatum veniale) als
minderschweres, geringfügiges Vergehen von der Todsünde ab. Den Todsünden werden die Kardinaltugenden gegenübergestellt.
Wir sprechen später auch noch über die lässliche Sünde. Diese Einteilung dient im Grunde nur dem Zweck, beim Laienpublikum (Gemeinde) Angst vor der göttlichen Strafe zu erzeugen und eine Abhängigkeit von der Kirche zur Vergebung zu erzeugen. Also ist die Erfindung der verschiedenen Sündeneinteilungen und des Fegefeuers und der Hölle nur eine Vorstufe des Ablassbriefhandels gewesen. Man hat die Angst der „Ungebildeten“ benutzt, die keine Chance hatten, die Bibel zu lesen oder selbst zu interpretieren.
Weiter in der Definition lt. Wikipedia: Damit eine Sünde als schwere zu beurteilen ist, müssen drei Voraussetzungen gegeben sein: Die Sünde muss eine schwerwiegende Materie, insbesondere einen Verstoß gegen die Zehn Gebote zum Gegenstand haben; traditionell werden Ehebruch, Mord oder Apostasie (= Glaubensabfall) genannt.
Wenn man sich einmal vor Augen führt, was man alles unter dem Begriff Ehebruch subsumieren könnte oder betrachtet die Gleichstellung mit einem Kardinaldelikt wie Mord, dann ist dies bezeichnend. Auch wenn man kritisch mit Bibeltexten umgeht, muss man sich fürchten, denn das wird dann wohl bereits als Glaubensabfall angesehen, es geht hier sicher nicht nur, um die vollständige Abkehr hin zum Atheismus, sondern man hat auch die Evangelischen Abtrünnigen auf diese Weise eingeschüchtert, der katholischen Kirche treu zu bleiben. Die Kirche versucht sich mit den Todsünden, die Deutungshoheit über die Bibel zu erhalten. Auch Martin Luther darf man wohl getrost, wie die anderen Reformatoren als Querdenker bezeichnen. Sie haben viel gemein, denn
auch sie wollten keine neue Kirche gründen, sondern erkannte Fehler der alten Kirche ins Gespräch bringen, um die Kirche wieder neu zu machen, eben zu reformieren.
Der Sünder muss die Todsünde „mit vollem Bewusstsein“ begehen, die Schwere der Sünde also bereits zuvor erkannt haben. Die Sünde muss „mit bedachter Zustimmung“ (also aus freiem Willen) begangen werden.
Interessant ist die Abstufung, die hier vorgenommen wird. Ist ein Ehebruch aus Versehen, kein Ehebruch? Oder ist er nur dann schlimm, wenn er ohne Einfluss von Drogen erfolgt ist? Also nur vorsätzliches Sünden ist eine Todsünde, aber versehentlich kann man ruhig ab und an mal fremdgehen oder jemand ermorden?
Theologische Konsequenzen (weiter Wikipedia) Nach der Lehre der katholischen Kirche zieht die (schwere) Sünde den zweiten Tod, die Höllenstrafe nach sich, wenn man ohne vollkommene Reue und Buße stirbt. Die Vergebung der Todsünde kann nur im Bußsakrament oder durch vollkommene Reue (d. h. Reue aus Liebe zu Gott) erreicht werden. Die vollkommene Reue muss den Wunsch enthalten, das Bußsakrament und die Absolution (s. u.) zu empfangen.
Wer vergibt eigentlich dem Sünder, der Pfarrer oder Gott? Wieso kann sich ein Geistlicher anmaßen, den göttlichen Willen zu kennen und vor allem, wie kommt er dazu eine Strafe festzulegen, die man in der Bibel vergeblich sucht? Die Antwort ist sehr einfach, weil sie Abseits der Kirche in der weltlichen Welt auch Anwendung findet.
Angst erzeugen um dann als Gesandter Gottes oder der Regierung – als Mächtiger: Gnade Welten lassen. Ziemlich überheblich wie ich finde.
Auch der Empfang der heiligen Kommunion ist als unwürdig verboten.
Da das viele nicht wissen: Auch ein evangelischer Christ ist „unwürdig“ die Kommunion (Abendmahl) zu erhalten. Stellt sich doch die Frage, ob Jesus damit einverstanden gewesen wäre? Der Jesus, der mit Geächteten, wie dem Zöllner Zacharias, an einem Tisch gesessen hat.
In der persönlichen Beichte spricht die Kirche durch den Priester in persona Christi den Sünder kraft göttlicher Vollmacht von seinen Sünden los: Er erteilt die Absolution. Hier genügt auch eine nur unvollkommene Reue (d. h. Reue aus Furcht vor Gottes Strafe) für die wirksame Wiederherstellung der Taufgnade.
Hier erreicht der katholische Größenwahn seine Vollendung, da sich der Priester in der Beichte mit Jesus gleichstellt und vorgibt als Jesus selbst zu handeln.
https://de.wikipedia.org/wiki/Todsünde Als Sieben Todsünden gelten: Hochmut (lateinisch: superbia) bzw. Stolz, Übermut und Eitelkeit
Der Volksmund sagt: Hochmut kommt vor dem Fall. Immer wenn Menschen glauben Sie könnten Gott spielen oder bestimmen was richtig oder falsch ist begeben sie sich auf dieses Glatteis. Die Schwierigkeit ist, dass man immer den Debattenraum offenhalten
muss. Wer für sich selbst glaubt, die Antwort auf alle Fragen zu kennen, ist hier sicher einer der Kandidaten.
Deswegen ist es mir auch wichtig an dieser Stelle noch einmal auf den Sinn des Buches hinzuweisen.
Es geht nicht darum, ob meine Idee die beste ist. Es ist einfach eine Idee und meine Idee. Es soll mehr eine Anregung sein, sich selbst Gedanken zu machen und ggf. völlig neue Ideen zu entwickeln, als an alten Ideen festzuhalten. Wie heißt es so schön: Irgendwann muss man aufhören ein totes Pferd zu reiten. Wir sollten daher immer heute versuchen etwas zu verändern, denn morgen sind wir vielleicht nicht mehr da.
Habgier / Geiz (lateinisch: avaritia)
Bittet, so wird Euch gegeben. Klopfet an, so wird euch aufgetan, Geben ist seliger als nehmen. Eher wird ein Kamel durch ein Nadelöhr gehen, als das ein Reicher in den Himmel kommt. Lehrt uns die Bibel. Das World Economic Forum, Bilderberger, Gates, Rockefeller, Illuminaten und Freimaurer, drängen nur dazu immer mehr zu besitzen und andere von sich abhängig zu machen, durch Kredite, Aktien und Krypto- und andere Währungen um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Wollust (lateinisch: luxuria), worunter Begehren, Ausschweifungen und Genusssucht verstanden werden
Die Perversion der Menschen hat sich in den letzten Jahren auf ein unerträgliches Niveau gesteigert, bis hin zu dem Punkt, dass die Menschen Ihre eigenen Kinder missbrauchen, töten oder ausweiden. Sämtliche Moralvorstellungen, die die Menschheit über Jahrtausende geprägt haben, werden in die Mülltonne des Genderwahnsinns (Siehe ich das Kapitel „Gender“) getreten.
Es gibt keine Tabuzonen mehr und die Eltern schrecken nicht davor zurück ,ihren Kindern die Pubertät als wichtigen Entwicklungsschritt der Selbsterkenntnis zu stehlen, durch verstümmelnde Operationen oder Gabe von Hormonpräparaten, die der Geschlechtsentwicklung zugegen laufen. All dieses unter dem Deckmantel der Toleranz. Aber es ist nicht Toleranz, die hier vorgelebt werden soll, sondern der Versuch aus einer Todsünde eine Tugend zu machen. Dazu gehört auch die Illusion zu erzeugen, dass man nur glücklich sein kann, wenn man sich Luxusgüter anschafft und gleichzeitig die Menschen durch Kredite zu zerstören und in die Abhängigkeit der Banken zu treiben.
Zorn / Wut / Jähzorn (lateinisch: ira)
Es fällt mir manchmal in der Tat schwer, in der Ruhe zu bleiben und so manches Mal gerate ich selbst in Rage oder Wut. Aber ich spüre, dass mir das nicht guttut und versuche in aller Regel meine Gefühle und auch meine Wut zu beherrschen und in Ruhe zu argumentieren. Nobody’s perfekt, aber ich versuche daran zu arbeiten. Ich denke darum geht es. Wir sind keine Engel und wir machen Fehler. Es ist wichtig sich das immer wieder einzugestehen, wie jetzt gerade wo ich dieses Kapitel schreibe. Mit hilft es erneut mich selbst zu reflektieren und daran zu arbeiten, immer mehr in der Ruhe und Liebe zu bleiben. Im Vergleich zur Zeit vor der aufziehenden Coronadiktatur gelingt mir dies von Jahr zu Jahr und Tag zu Tag besser. In der Vergangenheit war ich durchaus ein kleiner Choleriker, der immer mit einem zu hohen Blutdruck durch das Leben gegangen ist. Vielleicht liegt es am Alter, vielleicht an meinen Erkenntnissen der letzten Jahre und vielleicht an den wunderbaren Menschen und am Umstand, dass ich mich selbst besser kennenlernen durfte und gelernt habe, dass man eben doch nicht mit dem Kopf durch die Wand gehen kann, wenn man sich nicht
stärkere Beulen holen will. Was das alles für Dich bedeutet, weiß ich natürlich nicht, aber vielleicht ist es interessant für den Leser meine Erfahrungen und Selbsterkenntnisse zu lesen und sich damit selbst zu hinterfragen.
Völlerei (lateinisch: gula), worunter Maßlosigkeit, Gefräßigkeit, aber auch Selbstsucht fallen
Die Menschen in Tansania sind genügsamer und essen langsamer und weniger, als wir Gäste in ihrem Land. Sie essen, um Gesellschaft und Gemeinschaft zu erleben und auch um satt zu werden. Wenn es sein muss, die ganze Woche das gleiche Essen. Sie können nichts damit anfangen, dass wir in unserem kleinen Hotel den Gästen immer 5 Gänge mit jedem Tag wechselnder Speisenfolge anbieten. (Nachdem man unsere Praxis zerstört hat, haben wir in Tansania ein kleines Boutique Hotel gegründet, als Ferien und Begegnungsstätte). Die Speisekarte von Tansania umfasst wahrscheinlich keine 100 Gerichte. Meistens lassen sich die Speisen auf 10 verschiedene zusammenfassen. Sie essen gerne und auch jeden Tag das gleiche und sind dafür sehr dankbar. Die meisten Tansanianer probieren auch nicht gerne etwas Neues, sondern essen lieber bekanntes, weil es ja immer frisch zubereitet wird und deshalb auch anders schmeckt. Zumindest dann, wenn man den Gaumen eines Tansanianer hat. Sie essen genügsam und langsam und es geht vor allem um satt werden und Gesellschaft und weniger um Abwechslung und Genuss. Tansanianer werden Dich immer von Herzen zum Essen einladen, auch wenn sie selbst nicht viel oder genug haben. Gastfreundschaft ist ein hohes Gut. Bei den Massai als Beispiel, gilt es als Schande, wenn man alleine ist. Also sucht man sich jemand, der mit einem essen kann.
Neid (lateinisch: invidia) wie Missgunst und Eifersucht
„Das Gras auf der anderen Seite den Zaunes, ist immer grüner“ Unbekannter Autor.
Wir Menschen neigen dazu uns mit anderen zu vergleichen und immer zu glauben, wir seien vom Glück benachteiligt worden, weil es im Supermarkt immer and der Kasse schneller vorwärts geht, an der wir gerade nicht anstehen. Das gleiche gilt für den Beruf, das Auto, das Haus, den Partner. Immer haben die anderen etwas Besseres.
Das trifft nicht für alle Menschen zu, aber für sehr viele, die verlernt haben zu erkennen, was Ihnen alles geschenkt wurde. Ein Ausweg ist es sicher, wenn man sich vornimmt, jeden Tag für 5 Dinge dankbar zu sein, die man hat. Nicht undankbar für das, was man nicht hat. Man kann es als Gebet, als Meditation als Morgengruß, als Gute – Nacht Formel gestalten. Das Geheimnis ist andere Menschen nicht mit sich zu vergleichen, sondern sich vielleicht für sie zu freuen. Das kann man lernen und diese Selbstbestätigung und Freude für andere, wäre ebenfalls ein sehr gutes Schulfach und könnte in Rollenspielen vertieft werden. Die Einwohner von Tansania schnitzen sogenannte Gesellschaftsbäume (Community-Trees) in denen jeder auf den anderen aufbaut und jeder weiß, dass er ein Teil der Menschheitsfamilie ist. Keiner ist besser, keiner ist schlechter, Alle Menschen sind gleich wichtig, da der Baumstamm, sonst nicht mehr stabil wäre.
Trägheit (lateinisch: acedia) bzw. Faulheit, Ignoranz und Feigheit
Menschen die faul sind, stehen am Ende nur sich selbst im Weg und sie sind eigentlich keine Sünder, sondern zu bedauernde Menschen. Sie leiden nicht selten an einem geschwächten Selbstvertrauen, weil man
Ihnen Phrasen wie: Du schaffst das nicht, du bist zu schwach, du bist dumm und ähnliches im Laufe Ihres Lebens ständig in den Weg gelegt hat. Es ist erstaunlich, dass dies als Todsünde gewertet wird, denn es sind auch die Zeichen der Depression, Persönlichkeitsstörung und vieler Angsterkrankungen. Diese Menschen gehören in der Regel nicht zu den Tätern, sondern zu den Opfern. Denn was ist das Gegenteil von Faulheit und Trägheit? Es ist der Erfolg und die Schaffenskraft, die man aber nur dann entwickeln kann, wenn man gelernt hat, dass man wichtig ist im Leben, dass man eine Aufgabe hat, dass man nicht schlecht ist, nur weil man andere Stärken hat als die meisten Menschen. Hier könnte man wunderbar ansetzen in der Schule, in dem man jedem Kind von Anfang an zeigt, wie großartig und einzigartig es ist und es motiviert herauszufinden, welche Rolle Gott für sich selbst im Leben vorgesehen hat. Man könnte den Menschen beibringen, welche zerstörerische Kraft in negativen Worten und Phrasen liegen und sie dafür sensibilisieren, Menschen nicht durch ihr unbedachten, vernichtenden Worte die Zukunft zu verbauen. Die wahren Todsünder sind die, die diese Opfer durch ihre Taten und Worte erst erschaffen haben, weil sie sich bewußt oder unbewusst über sie gestellt haben.
Schon damals wurden den Hauptlastern bestimmte Dämonen zugeordnet. Am weitesten verbreitet sind jedoch die Zuordnungen des Peter Binsfeld aus dem 16. Jahrhundert. Er ordnet Luzifer den Hochmut, Mammon den Geiz, Leviathan den Neid, Satan den Zorn, Asmodeus die Wollust, Beelzebub die Völlerei und Belphegor die Faulheit zu. https://de.wikipedia.org/wiki/Todsünde
Interessant ist zu erkennen, dass auch hier die Schuld vom Menschen direkt auf einen vermeintlichen Dämon übertragen wird, den dann ein geschulter Geistlicher wiederum (natürlich gegen Geld) austreiben kann um die Seele wieder zu reinigen, wenn auch mancher der auf diese Weise „Therapiert“ wurde, die priesterlichen Maßnahmen nicht überlebt haben dürfte, gleiches gilt für die Inquisition. Warum also das Ganze:
Es ist fast langweilig, es immer wieder zu wiederholen, aber das Ziel ist, die Menschen zu entmenschlichen und ihnen einzureden, dass ein böser Geist in Ihnen wohnt, was wiederum Furcht vor den Besessenen auslöst und diese isoliert. Natürlich will auch keiner mit diesem Dämon infiziert werden. Ein Schelm, wer hier Parallelen zu Atemwegserkankungen ab 2020 erkennt. Welch Glück, dass es Autoritäten gibt, die dem Besessenen helfen können, sofern er brav alle Regeln befolgt, die natürlich beliebig angepasst werden können und seine Abhängigkeit von den Autoritäten verstärkt. Auch hier erfindet die Kirche Bestrafungen, die in der Bibel nicht existieren. Noch einmal Wikipedia:
Die Hölle ist nach den Auffassungen zahlreicher Religionen ein unwirtlicher, jenseitiger Ort der Bestrafung für, dem jeweiligen Glauben als verboten geltende, im Diesseits begangene Taten. Je nach Glaubensauffassung wird sie als Ort der Vernichtung, der Läuterung oder der ewigen Verdammnis des Verstorbenen gedacht. Nach traditionellen Vorstellungen des Christentums ist sie ein Ort der Qual, an welchen Übeltäter nach dem Tod gelangen, bevölkert von Dämonen und dem Teufel. In modernen christlichen Glaubenslehren ist diese Vorstellung
allerdings in verschiedener Weise modifiziert oder auch ganz fallen gelassen worden.
Witzig? Oder? Es gibt keine Hölle in der Bibel (Funfact) – wer wusste es? Irgendwelche Kleriker kamen auf diese glorreiche Idee, um Menschen in eine Horrorwelt zu stürzen. Weder, Gott, noch Jesus, noch die Propheten oder Apostel haben sich diese Strafen ausgedacht. Die Frage sollte doch eher lauten: Woher wollen die geistlichen das eigentlich wissen? Ein mit schrecklichen Bildern in den Kirchen ausgemaltes Angstszenario, um die armen verirrten Schafe der Gemeinde unter Kontrolle zu halten, denn nur der Kirchenadel war in der Lage Ihnen den Gang in die Hölle vielleicht zu ersparen, wenn man genug dafür in die Kollekte gelegt hat. All diese Bilder, Strafen und Aussichten sind nur erzieherische Maßnahmen zur Unterdrückung, wie eine Peitsche, die über dem armen Sünder schwebt und droht ihn zu schlagen.