BLACKROCK UND VANGUARD
Blackrock und Vanguard besitzen zusammen die Aktienmehrheit der meisten großen Aktienunternehmen. Aber wer sind Blackrock und Vanguard eigentlich? Vor 2020 habe ich noch nie etwas davon gehört und vermutlich geht es vielen der Leser genauso wie mir. Wie können zwei Firmen zusammen den gesamten Weltmarkt beherrschen? Gehören Ihnen die großen Marken wirklich, oder ist das eine Verschwörungstheorie? Wer verbirgt sich hinter dem Firmennamen?
Investoren geben Geld an Firmen, die in großem Maßstab Aktien von führenden Unternehmen aufkaufen. Die Einzelinvestoren haben durch Ihr Geld die Möglichkeit gegeben, nahezu unbeschränkt Aktien zu kaufen und erhalten dafür eine Ausschüttung von Jahresdividenden. Geschäftsführer dieser Organisationen stimmen dann bei Aktionärsversammlungen für die Millionen Einzelinvestoren ab. Das tückische ist, sie brauchen dazu keinerlei Rückendeckung durch die Geldgeber und haben so unbegrenzte Macht über die Firmen. Daher sprechen investigative Journalisten und Staatsfunktionäre Fakten Checker nicht dieselbe Sprache. Die Fakten Checker weisen darauf hin, dass es sich nur um Investitionen und Spekulanten handelt, die selbst nicht die Firmen führen oder besitzen. Und da ja in Wirklichkeit Einzelpersonen die Besitzer sind, erkennen die Fakten Checker das Problem nicht. Wenn 1000000 Menschen mir einen Euro geben und ich kaufe davon ein Haus, dann gehört das Haus 1000000 Menschen, aber ich wohne darin. Wenn ich Ihnen jetzt ohne Garantie verspreche, zu versuchen das Haus für zwei Millionen zu verkaufen und erziele drei Millionen, dann Zahle ich den Einlegern 100% Gewinn aus, und wohne wieder in einem Haus für eine Million.
Wenn ich das Haus nicht verkaufe, dann wohne ich weiter darin, mietfrei. Die Eine Million Einleger könnten nur etwas erreichen, wenn eine große Summe Einleger austreten würde. Diese halte ich aber am Ball, in dem ich Ihnen Renditen verspreche. Ich teile daher Anteile am Haus mit einem Freund, der genau das gleiche macht. Diese zwei größten Investitionspools haben zusammen die Mehrheit über nahezu alle nennenswerten Aktiengesellschaften. Ist doch kein Problem, die Anleger könnten ja Ihre Anteile rausziehen. Erstens werden sie das nie tun, zweitens würden sie am Ende einfach wieder vom Investitionspool aufgekauft, der mit der Zeit für seine Dienstleistung selbst einen großen Teil der Aktien hält.
Das ist ein Problem: Zwar ist es richtig, dass weder Blackrock noch Vanguard die Betriebe physisch besitzen, sie sitzen auch nicht in der Geschäftsleitung, nur derjenige, der die Aktienmehrheit besitzt, entscheidet am Ende genau darüber. Sie entscheiden, wer im Aufsichtsrat und in der Geschäftsleitung sitzt. Da die Institutionen problemlos Strohmänner in die ausführenden Positionen setzen können, werden die wahren Inhaber verschlüsselt. Abgestimmt wird nicht nach Rückfrage an die Investoren, die sind nur am Geld interessiert. Abgestimmt wird je nach dem, wie die Firmen performen. Für die echten Erfinder von Vanguard und Blackrock ist es nicht schwierig, im Zweifel die Anteile beliebig zu verteilen und Druck auf Unternehmen und auch Politik auszuüben. Es handelt sich faktisch um eine Umgehung des Monopolverbotes, denn die Verschiebung auf interne größere und kleinere Firmen ist für den Anleger genauso wenig durchschaubar, wie für Ermittlungsbehörden. Die Frage der Zuständigkeit wird schwierig, weil ab irgendeinem Punkt ungezählte Offshore Firmen in das Spiel eingebunden werden. Wer die Aktienhoheit besitzt, bestimmt die Ausrichtung des Geschäftes. Wenn also bei der Aktionärssitzung von Amazon beschlossen wird, dass keine
russischen Produkte mehr verkauft werden, dann ist das Gesetz. Es reicht dazu, wenn der Hauptaktionär den Besitzer anruft und ihm erklärt, dass er die Aktien als Ramsch verkaufen wird, wenn man sich nicht einigt. Dann sorgt man für den Absturz der Aktien. (In Wirklichkeit werden diese nur verschoben) es sind Scheingeschäfte. Niemand weiß wer hinter diesen Firmen steht. Die wahren Eigentümer und Bestimmer könnten genauso gut die Queen und der Papst wie Fred Astaire und Ginger Rogers sein (Beide Beispiele sind fiktiv). Die Macht ist grenzenlos und nur der Strohmann in der Firma, der zu den Aktionärsversammlungen geht, kennt seinen Vorsitzenden und dieser wieder einen und wahrscheinlich niemand den echten Chef. Das läuft dann eher wie beim Bösewicht in James Bond Filmen, als anonymisiertes Videobild oder einen Umschlag mit Anweisungen. Die einzige Lösung ist den gesamten Aktienhandel zu beenden und das Geld dieser Schattenfirmen zur Schadensbegrenzung zu benutzen.
Die Aktien, Kredite und Spekulationen sind schuld an nahezu jedem Krieg und an den diversen Wirtschaftszusammenbrüchen, Dieses Modell ist gescheitert und muss komplett verlassen werden.