Kapitel 031

SEXUALITÄT

Dr. Bodo SchiffmannGeschrieben Juli–September 2022Originalseiten 151–153
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Sexualität ist das schönste Geschenk, was wir mit unserem Körper erleben können. Jeder wird für sich selbst herausfinden, ob er sich mehr zum anderen Geschlecht oder zum eigenen hingezogen fühlt. Homosexualität ist auch im Tierreich sehr verbreitet. Warum also sollte es eine Sünde oder nicht von Gott gewollt sein. Sündigen Tiere? Haben Sie eine falsche Botschaft erhalten oder schauen sie die falschen Sendungen auf Netflix. Homosexualität ist genauso normal wir Heterosexualität und es gibt auch viele Kulturen in denen Menschen in einer Beziehung leben an der mehr als zwei Menschen teilnehmen. Auch das verurteile ich nicht. Es gibt auch im Tierreich Herden die einen Harem haben und Tierarten, die treu einem Partner ergeben sind. Wenn innerhalb dieser Partnerschaften die Partner Freude dabei empfinden, wenn einer der Stärkere ist und der andere der Schwächere und sie mir ihren Sexualstil nicht aufdrängen wollen, dann sollte jeder das machen was er gut findet. Sollte ich eine derartige Veranlagung haben, werde ich es merken und wahrscheinlich finde ich auch den richtigen Partner, um mein Leben zu genießen. Es ist aber nicht so, dass das jeder wissen, nachmachen oder ausprobieren muss. Es ist auch nicht so, dass dies Gegenstand der Ausbildung in Schule oder Kindergarten oder in den Medien sein sollte, ganz im Gegenteil. Es ist falsch Kinder und Jugendliche in einem Alter mit Sexualität zu konfrontieren, in denen sie sich selbst nicht dafür interessieren. Sexuelle Früherziehung sollte darauf abzielen Kindesmissbrauch zu verhindern und Kinder auf die Pubertät vorzubereiten, wenn sie in einem Alter sind, in dem diese beginnt, eine Rolle zu spielen. Niemand braucht eine Anleitung zur Selbstbefriedigung und Kindergartenkinder schon gar nicht. Diese kranke Tendenz wird von Leuten forciert, die

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pädophil sind. Pädophile sind Perverse Menschen, sie sind Vergewaltiger und Verbrecher. Wahrscheinlich wäre es gut, Pornographie wieder zu tabuisieren und nicht ungehindert öffentlichen Zugang dazu zu gewähren. Als ich Jugendlicher war, war es nahezu unmöglich mit Pornographie in Verbindung zu kommen. Ich hatte noch die Chance, das andere Geschlecht voller Spannung zu entdecken, ohne dass ich bereits in der Grundschule alle Stellungen, sexuelle Vorlieben und ungezählte Nacktbilder und Filme gesehen habe. Dadurch erhält man sich die Spannung und Freude an der Entdeckung der Sexualität. Die ungehemmte Verbreitung von Pornographie dient dazu abzustumpfen, damit am Ende keine normalen Partnerschaften mit Kindern daraus folgen. Sexualität ist die privateste Sache, die Gott neben dem Toilettengang für uns vorgesehen hat und dabei sollte es bleiben. Ich bin froh, dass man mich in der Schule damit verschont hat und dass ich selbst herausfinden durfte, was ich gut finde oder nicht. Ich bin froh, dass ich mehr als einen Partner in meinem Leben „ausprobieren“ durfte und mich selbst kennenlernen durfte, kenne aber auch viele die das Glück hatten direkt den einen richtigen Partner zu finden. Ich kenne tolle Homo- und heterosexuelle Menschen und Paare und finde (im Gegensatz zu Gendern) auch nicht perverses daran. Diese Menschen leben glücklich in einer Partnerschaft und brauchen auch keinen Christopherstreetday um halbnackt durch Berlin zu laufen. Nein, ich finde nicht dass der CSD für Toleranz steht. Er ist das Sinnbild für Perversion und Dekadenz und Abnormität geworden. Ich wäre froh, man würde ihn abschaffen und die Welt würde wieder normal werden. Bleiben wir einfach beim Fasching, wenn wir uns mal als Superheld oder Zebra verkleiden wollen.

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