SOLDATEN (EIGENTUM DES STAATES? – DULDUNGS- PFLLICHT?) / SINN DES LEBENS / PATIENTENVERFÜGUNG
Die längere Kapitelüberschrift zeigt schon, dass es nicht nur um Soldaten geht. Ich habe aber dieses Beispiel ausgewählt, weil kurz bevor ich mit diesem Buch begonnen habe, ein Urteil in Leipzig ergangen ist, in dem die Richterin Soldaten das Recht abspricht, selbst über eine Impfung zu entscheiden oder nicht. Dieses Urteil ist bemerkenswert, weil die Soldaten alle wissenschaftlichen Erkenntnisse und Experten auf Ihrer Seite hatten und die Staatsseite nur auf eigene Institute verwiesen hat und diese als Unfehlbar dargestellt hat. Vor dem Hintergrund, dass diese Institute bei vergleichbaren Gesundheitslagen (Schweinegrippe/Rinderwahnsinn) bereits kläglich versagt haben und die aktuelle wissenschaftliche Faktenlage zeigen, dass die sogenannte Impfstoffe keinen positiven, aber unzählbare Negative Aspekte mit sich bringen. Sind Soldaten, Polizisten oder andere Systemrelevante Angestellte also Menschen oder Arbeitsmaschinen, bzw. Leibeigene des Staates? Wenn ich über den Leib eines anderen verfügen kann, ist es ein Leibeigener. Wo ist die Grenze? Wenn Menschen das Recht abgesprochen wird, über den eigenen Körper zu bestimmen, was unterscheidet sie dann von den Sklaven der Kolonialzeit? Für mich ist die Grenze der eigene Körper. Niemand hat das Recht über den Körper eines anderen zu bestimmen, solange dieser selbst in der Lage dazu ist, das zu tun. Sicher gibt es die Situation, dass jemand bewusstlos ist z.B. bei einem schweren Verkehrsunfall. Die Lebensrettung sollte immer Vorrang haben, wenn die Aussicht besteht, dass man das Leben wirklich erhalten kann, ohne dass der Patient für alle Zeiten an eine Maschine gefesselt ist. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob ich nicht ein Leben retten würde, wenn ein Patient eine Patientenverfügung geschrieben hat,
besonders wenn diese in keinem erkennbaren zeitlichen Zusammenhang mit der akuten Gefährdungslage steht. Selbstverständlich würde ich respektieren, wenn ein Totkranker kurz bevor er nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu äußern beschließt auf lebensverlängernde Maßnahmen zu verzichten. Aber wenn jemand zwei Jahre vor einem unerwarteten Verkehrsunfall eine Verfügung aufgesetzt hat, hat er dann an genau diese Situation gedacht? Vielleicht hat er sich gerade verliebt und seine Partnerin erwartet ein gemeinsames Baby. Würde die Verfügung heute noch genauso ausfallen? Ich erzähle dies, weil eine gute Freundin unter ALS leidet. Sie hat ein bemerkenswertes Buch geschrieben es heißt „Sterben in Zeitlupe“ ihr Name ist Caroline Reznik. Ein weiteres zu Herzen gehendes Buch ist „Schmetterling und Taucherglocke“. Wenn man gesund ist, kann man sich nicht vorstellen, dass das Leben noch einen Sinn haben könnte, wenn man nur noch die Augen bewegen kann und sonst zu nichts mehr in der Lage ist.
Ich kann die Frage für meine Freundin Caroline Reznik beantworten, denn sie hat mir zu Beginn Ihrer Erkrankung ( und ich musste diese Diagnose stellen) gesagt, dass wenn es mal so weit ist, dass sie sich selbst nicht mehr das Leben nehmen kann, dass ich ihr helfen solle. Als sie aber so weit war, haben sich alle Ihre Werte geändert und sie hat gespürt, wie wertvoll das Leben und jeder einzelne Tag, jede Berührung, jedes Lächeln und das Leben ist. Hätte Sie eine Verfügung gehabt wäre sie bereits vor Jahren gestorben, denn sie kann seit Jahren nicht mehr ohne maschinelle Beatmung leben. Wie kann es sein, dass jemand zu einer Behandlung gezwungen wird, die er aus ethischen, religiösen oder Vernunftsgründen ablehnt. Das gilt im Übrigen analog für Gefangene in den Haftanstalten. Wie könnte ein Mensch über einen anderen entscheiden, solange dieser entscheidungsfähig ist.
Diese Richterin hat jedenfalls Soldaten, auf das gleiche Menschenrecht zurückgestuft, wie die Sklaven der Vergangenheit. Die Sklaverei ist eine der dunkelsten Epochen dieses Planeten, als Menschen zu Sachen degradiert wurden und in den Besitze eines anderen übergingen, der sie gekauft hat. Im Jahr 2022 scheinen aber sogar Tiere mehr Rechte zu genießen, auch im Hinblick auf die selbstverschuldete Energiekrise in Deutschland, mit den Forderungen, dass Menschen frieren oder hungern sollen. Das Traurige daran ist, dass wir erst solche Urteile brauchen, um zu verstehen, dass man die Menschheit ausgetrickst hat. Die meisten Menschen haben keine Ahnung, dass sie immer noch Sklaven sind und keine freien Menschen. In einer besseren Welt muss das ein Ende haben. Wenn wir nicht mehr selbst über unseren Körper bestimmen dürfen oder über das, was in ihn unwiderruflich eingebracht wird, dann haben wir den Status eines Menschen verloren und sind zu einer Sache geworden. Ich bin keine Sache, meine Frau und meine Kinder sind keine Sachen und wir gehören niemand außer Gott, der uns geschaffen hat oder uns selbst. Gott hat uns einen wunderschönen Körper geliehen und wir werden darauf besser aufpassen, als auf einen geliehenen Wagen oder eine Sache. Gott hat mir die Verantwortung für meinen Körper übertragen und kein Mensch hat das Recht sich über den Mietvertrag zu stellen, den Gott mit mir geschlossen hat. So sehe ich das. Niemals darf ein Mensch zu einer medizinischen oder auch militärischen Aktion gezwungen werden, die er nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, denn Das Grundgesetz schreibt dem Staat vor: Art 1. (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder
menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. Wie kann man das falsch verstehen?