VIDEO KILLED THE RADIO STAR
Als Kind und Jugendlicher hatte ich einen Kassettenrecorder, mit dem ich am Radio gesessen habe und versucht habe mir möglichst viele tolle Lieder aufzunehmen, um sie dann immer wieder hören zu können. Ich hatte kein Geld für die Schallplatten und hätte jedes Mal laut aufschreien können, wenn wieder ein Moderator ins Lied gequatscht hat. Ich denke, das hat jeder gemacht und wir haben unsere Aufnahmen getauscht und vervielfältigt. Während die Lieder liefen, hat man gelesen, gemalt oder etwas anderes gemacht (Hausaufgaben oder was auch immer). Man war doppelt gefordert. Rechtzeitig die Aufnahme abzubrechen und während dieser Session ein Comic oder einen Roman zu lesen. Dann kam MTV, Hitparade, Formel Eins und andere Formate. Auf einmal wurde die Musik lebendig. Großartige Musikvideos zogen uns in Ihren Bann und manche sind sicherlich epochale Meisterwerke (gerade aus heutiger Sicht). Nebenbei machte man nichts mehr! Videorecorder waren teuer und nur wenige hatten welche, also musste man so oft und lange es ging vor der Glotze sitzen und Videos anschauen, um auch ja keines zu verpassen. Es war eines der wichtigsten Gesprächsthemen und die Kleidung unserer Stars hat natürlich auch unsere Mode definiert. Auf einmal war man mit seinen Klamotten nicht mehr zufrieden und es kamen vom Punker, zum Popper völlig neue Stilrichtungen auf. Auch waren einige Videos mit netten Damen im Bild echte Hingucker für einen Pubertierenden Jugendlichen. Man machte nichts mehr nebenbei. Jede freie Minute ging für Musikvideos drauf. Dann wurden die Videorecorder billiger und an jeder Ecker entstand eine Videothek. Das Kino verwaiste, die bisherigen
Freizeitbeschäftigungen (Lesen, Unterwegs sein, spielen, Musik, Malen, programmieren, Zaubern) und anderes wurden immer unwichtiger und seltener. Das war der Beginn der Zombieapokalypse, die jetzt in den Industrienationen ihr Vollbild entwickelt. Jede freie Sekunde wird sofort mit einem Überangebot von Filmen, Spielen, Socialmedia und anderen Formaten überflutet. Eigenes Denken, Nachdenken, Philosophieren und Kreativität verschwindet von Tag zu Tag mehr in der Dauerpräsenz der Medienvielfalt. Der besondere Trick ist, dass Bilder eine wesentlich stärkere Wirkung entfalten können, als dies Worte können. Wenn ich Worten zuhöre, entstehen die dazugehörigen Bilder in meinem Kopf, ich mache mir automatisch eigene Gedanken, und möglicherweise sehen diese Bilder ganz anders aus, als der Autor des Textes es vorgesehen hatte. Was für eine Wirkung hätte denn eine Schweinegrippe, Affengrippe oder Tomatengrippe, wenn ich versuche diese Krankheitsbilder per Text zu verkaufen. Es käme unweigerlich zu einem Kopfkino und die daraus resultierenden Bilder hätten mehr Comedy Potential als das irgend jemand davon beunruhigt werden können. Die Menschen würden zwar nach Hinweisen schauen, aber der erste Eindruck wäre kein Sarg, kein beatmeter Patient und auch keine Intensivstation, sondern Tomaten, Schweine und Affen mit Schnupfen. Dazu kommt, dass uns Bilder magisch anziehen, das kann man schon bei Tieren beobachten, denen man ein Video vorspielt, sie sind häufig wie hypnotisiert und starren auf den Bildschirm. Der Reiz für das Tier lässt aber bald nach, weil wir seine Sprache nicht sprechen und ihm dazu nicht auch noch eine Geschichte erzählen können. Bei den Menschen wurden im Vorfeld der unzähligen Pandemien des Jahres 2022 Vorarbeit geleistet, indem Filme wie „Out break“ diese Szenarien schon einmal in die Köpfe gebracht haben.
Beim Radio lässt die Aufmerksamkeit deutlich schneller nach und der bleibende Effekt von 9/11 hätte mit Radiosendungen nicht erreicht werden können. Die Bilder waren das, was fassungslos gemacht hat. Das gleiche galt für Plandemie 19 und die Särge (die in Wirklichkeit von einem Schiffsunglück stammten). Die Aufnahmen von schrecklich überfüllten Intensivstationen in Amerika, die in Wirklichkeit aus Italien stammten und die Militärfahrzeuge mit Särgen, die nur deshalb als Leichentransport herhalten mussten, weil die Bestatter vor einer Ansteckung Angst hatten und die Särge nicht abgeholt haben, dazu gab es die Anweisung die Toten zu verbrennen und dies in einer Region in der es kaum Krematorien gab. All diese bleibenden Bilder hätte man weder bei 9/11 noch bei der Plandemie mit Radiosendungen erzielen können. Es wäre sehr schnell langweilig geworden und es hätte sich keiner lange gefürchtet. In Tansania war der Präsident Magufuli sehr schnell davon überzeugt, dass die Medien im Volk Panik erzeugen und dass die Anzahl der Toten und der Krankenhauspatienten nicht von einem Virus, sondern durch Angst vor einem Virus entstanden. Er hat sein Volk beruhigt und die Fernsehberichte über die Erkrankung verboten, mit durchschlagendem Erfolg. Von Tag auf Tag war die Pandemie beendet und die Menschen sind nicht mehr in die Krankenhäuser gerannt, aus Angst eine Erkrankung zu haben, die sie aus dem Fernsehen kannten. (Quelle: Direkter, persönlicher Kontakt zum Gesundheitsministerium von Tansania) Zusammengefasst: Video tötet nicht nur das Radio, sondern ist zu einer Manipulationswaffe der Öffentlichkeit geworden. Brauchen wir Fernsehen? Ist der Nutzen größer als der Schaden? Wem dient die Tagesschau? In vielen Büchern zur Verbesserung der Lebensqualität wird als erstes empfohlen auf Fernsehen und Radio zu verzichten. Die Erfarhung zeigt, dass die Medien immer Angstbilder erzeugen müssen, um weiter die Aufmerksamkeit zu erhalten. Wenn es in den
Nachrichten immer hieße: Heute nix passiert, alle sind glücklich und das Leben ist schön, würden die Menschen merken, dass sie sich die Zeit sparen können. Also ist man immer auf der Suche nach der nächsten Katastrophe, um die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu behalten und die eigene Daseinsberechtigung zu erhalten. Auch ich habe auf Medien wie Fernsehen und Radio verzichtet und stattdessen lieber Hörbücher gehört oder Bücher gelesen. Schon Jahre vor der Plandemie, ich habe in dieser Zeit sehr viel Wissen erworben, welches mir heute hilft. Die Mediendiät hat mir sehr gutgetan. Mein Sohn sagt irgendwann ungefragt zu mir, als ich ihn wieder morgens zur Schule gefahren habe:
Papa, seit wir keine Nachrichten mehr hören, habe ich viel weniger Angst.
Er war damals 11 oder 12. Ist doch schon bemerkenswert, oder? Vielleicht habe ich deshalb auch die Manipulation im Jahr 2020 früher erkannt, als mancher andere.