Kapitel 059

WENN MENSCHEN GOTT SPIELEN

Dr. Bodo SchiffmannGeschrieben Juli–September 2022Originalseiten 286–291
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Allein der Umstand, dass Menschen auf die Idee kommen, selbst höherwertige Lebensformen zu schaffen, als diese die Schöpfung vorgesehen hat, ist erschreckend. Transhumanismus, der Weg in die Fusion zwischen Mensch und Maschine ist kein Fortschritt, sondern Blasphemie. Wer versucht Übermenschen zu erschaffen, sagt damit, dass der Mensch nicht perfekt ist. Ich bin perfekt. Meine Frau ist perfekt und meine Kinder sind perfekt. Ich möchte keinem von uns einem regelmäßigen Softwareupdate unterziehen und ich bin glücklich, dass uns die Geburt die Entscheidung abgenommen hat, ob wir als Mädchen oder Junge auf diese Welt gekommen sind. Ich finde es großartig, wenn ein behindertes Mädchen virtuos die Harfe spielt oder ein Contergan Opfer ein liebevoller Familienvater geworden ist. Ich möchte nicht, dass meine Freunde Borg’s oder Cyborgs werden und glaube nicht, dass ich ein Upgrade für meine Speicherleistung in meinem Gehirn brauche. Ich finde es pervers, wenn Stechmücken umprogrammiert werden, um dann als fliegende Impfeinheiten Menschen, gegen Ihren Willen, zu einer medizinischen Behandlung zwingen, die sie nicht selbst wollen und halte es für ein Verbrechen, wenn Menschen gegen die eigene Überzeugung daran gehindert werden, selbst Kinder zu bekommen, in dem man ihnen eine Schutzimpfung gegen Tetanus verspricht und ihnen gleichzeitig ein Medikament injiziert, welches sie unfruchtbar macht (Bill und Melinda Gates Stiftung in Kenia) Ich kann keine Vernunft erkennen, wenn die Wälder der Welt abgeholzt werden, um stattdessen Windräder aufzustellen. Würde man als Beispiel alle Krypto Farmen der Welt abschalten, könnte man mehrere Großstädte mit Strom versorgen. Gleiches gilt für die viel

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zu zahlreichen Elektrofahrzeuge die völlig ineffizient Energie auffressen, die man dann unnötig produzieren muss. Wie unglaublich gestört muss man sein, wenn man einem paranoiden Milliardär erlauben will, die Sonne zu verdunkeln, nur weil er glaubt, er könne einen Klimawandel beeinflussen, der bei objektiver Betrachtung ein Hirngespinst ist. Ich sage nicht, dass sich das Klima nicht verändert, ich sage nur, dass dies so lange bereits passiert, wie dieser Planet eine Atmosphäre hat. Unser Schöpfer hat wahrscheinlich gute Gründe, die ein Mensch nicht begreift, warum es Polverschiebungen genauso geben muss, wie Eiszeiten und Hitzeperioden. Wäre es nicht am besten, wenn wir diese globalen Veränderungen dem Überlassen, der diesen Planeten designt hat? Wie groß ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass ein so perfektes System wie die Erde zufällig entsteht? Wie völlig bescheuert muss man sein, um auf die Idee zu kommen, die Atmosphäre mit Chemtrails zu behandeln und sie damit mit Giftstoffen zu belasten, die dann wieder auf die gesamte Schöpfung herunterregnen? Es ist doch mehr als vermessen, wenn es verboten wird, altes widerstandsfähiges und gesundes Saatgut zu nehmen und gezwungen wird, genetisch modifizierte Nahrung zu sich zu nehmen, die so widerstandsschwach ist, dass man Düngemittel und Unkrautvernichtungsmittel braucht, damit überhaupt etwas auf den Bäumen und auf dem Acker wächst, statt Methoden wie Permakultur und gesundes Saatgut zu verwenden, welches uns Gott geschenkt hat.

Neulich fand ich ein Gemüse auf dem Markt, welches aussah als käme es von einem anderen Planeten, die Haut war wie Gummi und sollte wohl eine Art stachelige Gurke darstellen. Die Händlerin sagte mir dann, es handle sich um eine neue (sehr trendige) Züchtung aus Asien. Die Frage, wie man das denn isst, konnte sie mir nicht beantworten, hat mir

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ein paar davon geschenkt und gesagt, sie experimentiert auch noch mit der Zubereitung.. Wie verrückt ist das denn? Ich habe sie weggeworfen, nachdem sie sich ca. 2 Wochen unverändert dekorativ in einem Korb in der Küche gehalten haben. In diesem Zeitraum hat sich das „Experiment“ nicht wirklich verändert. Keine Fäulnis, keine Fliegen und die Haut war weiter Plastik / lederartig.

Sind wir so gelangweilt von Gottes Schöpfung, dass wir eigenes Gemüse erfinden müssen? Gibt es irgendeine nachvollziehbare Begründung für diese Art von Forschung? Besteht hier nicht eher die Gefahr, dass sich durch den „Genuss“ solcher Kunstkreationen eine Veränderung des Bodens, der Insekten anderer Tiere oder den Menschen ergibt, die wir erst in ein oder zwei Generationen erkennen? Warum sollten wir uns einmischen, wenn wir in den letzten Jahrhunderten lernen mussten, dass wir weit entfernt davon sind zu begreifen, wie dieser Planet funktioniert. Wie war es, als wir Flüsse begradigt haben, damit die Schiffe schneller fahren konnten? Wir haben die Auen zerstört und für Hochwasserkatastrophen gesorgt. Warum gibt es immer noch Wälder, wenn doch alles in den 80er Jahren durch sauren Regen angeblich vollständige zerstört werden sollte? Wo ist das Ozonloch geblieben, welches unaufhaltsam größer werden sollte. Wo ist die neue Eiszeit, die in den 80er beschrieben wurde, Warum schmelzen die Polkappen auf einmal nicht mehr, sondern werden größer? Warum stoppen wir nicht die Abrodung der Urwälder und neuerdings auch deutschen Wälder. Wir Menschen halten uns für Gott und haben doch keinerlei Ahnung, warum sich dieser Planet wirklich dreht. Wir haben grundlegende Funktionsprinzipien nicht verstanden. Wir zerstören Lebensräume und

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Biotope. Wir vernichten Arten und verunreinigen Lebensräume, weil wir Lebewesen in Teile der Welt bringen, wo sie nicht heimisch sind. Wir jagen zum Spaß und töten ohne Not. Wir töten mehr Tiere als wir essen und produzieren landwirtschaftliche Produkte, nur um sie anschließend zu vernichten, damit der Preis stabil wird, statt damit den Hunger in anderen Teilen der Welt zu stillen. Wir müssen diese Zusammenhänge erkennen: Wir sind nicht göttlich, viele sind gottlos, weil sie nicht erkennen, was sie der Schöpfung antuen oder sich über sie stellen. Wir brauchen ein neues Bewusstsein, wir müssen endlich lernen die Natur zu lesen, anstatt zu versuchen sie zu beherrschen, jedes Eingeborene Volk, versteht mehr von Ackerbau und Viehzucht als wir Kolonialisten und „Kultivierte“ Menschen. Wir hätten besser von den Indianern, Indios und Massai gelernt als sie zu vernichten und als Wilde zu bezeichnen. Sie leben und lebten im Einklang und Respekt mit der Natur. Sie haben ihre eigenen Lebensräume nicht zerstört, sondern sich daran angepasst. Ich bin nicht gegen Forschung. Es gibt furchtbare medizinische Leiden, die auf (möglicherweise Mensch gemachte) Schädigungen des Erbgut zurückgehen. Ich finde es wichtig, dass wir versuchen die Grundlagen der Schöpfung zu verstehen. Wenn wir es irgendwann verstanden haben, dann könnten wir dies ja auf einem anderen Planeten versuchen, ob wir wirklich so toll sind, wie wir uns finden. So lange aber sollte es immer nur darum gehen, das Leiden anderer Lebewesen zu lindern, statt zu versuchen, selbst etwas göttliches zu erschaffen, denn die Erfahrung der letzten Jahrhunderte zeigt, dass wir eher den Ausdruck „Primitive und Wilde“ verdienen, als jedes Naturvolk, welches ich bisher kennenlernen durfte. Diese „Eingeborenen“ zeichnen sich durch eine sehr hohe Überlebensund Sozialkompetenz aus. In Tansania als Beispiel, wird ein Gast immer Gastfreundschaft erfahren. Man teilt alles mit ihm, was man zu bieten hat. Jeder bietet einem was zum Essen an, auch wenn er selbst, bei objektiver Betrachtung wenig

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hat. Man kümmert sich umeinander, weil die Menschen verstanden haben, dass wir alle zu einer großen Familie gehören.

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