Kapitel 008

SCHULSYSTEM

Dr. Bodo SchiffmannGeschrieben Juli–September 2022Originalseiten 46–58
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“Jeder ist ein Genie, doch wenn man einen Fisch nach seiner Fähigkeit beurteilt, auf einen Baum zu klettern, wird er sein ganzes Leben lang glauben, dass er nutzlos sei.” (Albert Einstein)

In diesem bekannten Zitat von Albert Einstein ist fast schon die gesamte Weisheit enthalten, die man braucht, um zu verstehen, was in diesem Schulsystem falsch läuft. Ich bin Vater von 2 Kindern, beide haben dieselben Eltern. Beide haben dieselben Möglichkeiten und beide haben dieselbe Erziehung genossen. Dennoch sind beide vollständig unterschiedlich und haben völlig andere Stärken und Schwächen. Ich kann also nicht ein Kind mit einem anderen vergleichen und dennoch ist es das, was die Schule jeden Tag tut. Sehr oft im Laufe meines Lebens habe ich mich gefragt, was ich in meiner Schulzeit eigentlich Sinnvolles gelernt habe. Ich musste erkennen, dass es wenig gab, was ich aus der Schule wirklich in meinem Leben gebraucht habe. Das, was man braucht, hätte man im Grunde genommen auch in der Grundschule lernen können. Für alles weitere, hätte man mit Sicherheit nicht so viel Zeit verschwenden müssen, wie wir sie in der Schule verschwendet haben. Bis zum heutigen Tag warte ich darauf, dass ich jemals die binomischen Formeln anwenden kann oder den Rauminhalt einer Badewanne berechnen muss. Es mag natürlich Situationen geben, wo sowas sinnvoll sein könnte, aber in diesem Moment könnte man es genauso gut googeln, oder in einem Lexikon nachschlagen. Wir hatten bei meinen Eltern zu Hause ein enzyklopädisches Lexikon, wie nahezu jeder. Meyers enzyklopädisches Lexikon in 30 Bänden oder wie viele es waren und ich habe als Kind sehr gerne darin geblättert.

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Ich fand es sehr spannend und ich habe sehr viele Inhalte aus diesen Büchern gezogen. Ich habe in meinem Leben mehr aus Büchern gelernt, als ich vermutlich in der Schule gelernt habe. Doch kommen wir darauf zurück, was ich in der Schule gelernt habe. Ich habe dort die Grundrechenarten gelernt. Etwas Prozentrechnung. Ich habe lesen und schreiben gelernt und ich habe die Grundzüge von Latein und Englisch gelernt. Ich habe nie verstanden, wozu ich einen Deutschunterricht brauchen sollte, denn Deutsch war ja meine Muttersprache und ich sprach sogar hochdeutsch und leider keinen Dialekt. Ich fand es interessant Geschichte und Geografie zu haben. Aber wirklich gebracht, hat mir das nichts. Insbesondere, wenn ich aus der heutigen Sicht feststellen muss, dass vieles von dem, was ich in Geschichte gelernt habe, in Wirklichkeit ganz anders passiert ist. Das bedeutet das, man den Betrug, den man uns in der Geschichte gelehrt hat, sehr gut an Artikeln über die DDR erkennen. Insbesondere, wenn man sich Geschichtsbücher aus der DDR zum Vergleich heranzieht. Die Geschichte der DDR, die jenseits der Mauer den Kindern gelehrt wurde, war eine andere Geschichte, als die, die man uns in der BRD gelehrt hat. Allein diese Beispiel sollte einen stutzig machen, wenn es unterschiedliche Varianten der Geschichte des Deutschen Volkes auf deutschem Boden gibt. Ich möchte hier gar nicht näher darauf eingehen, wen es interessiert, soll das selbst recherchieren. Das beide Seiten nach dem Krieg weiter Propaganda verbreitet haben, habe ich nicht gelernt. Ich habe nicht gelernt ob, und wenn ja welche Versicherungen sinnvoll sind oder ob Versicherungen sinnvoll sind. Ich habe nicht gelernt, wie man ein Unternehmen gründet, welche Steuern man bezahlen muss. Welche Fallen dort lauern? Ich habe nicht gelernt, dass es einen Unterschied zwischen dem Staatsbürgerausweis und dem Personalausweis gibt – ich wusste noch nicht einmal, dass ein gelber Pass existiert. Sollte man das nicht wissen? Ich habe nicht gelernt, wie Banken wirklich funktionieren, auch was ein Fiat Geldsystem in

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Wirklichkeit ist. Es ist ein System, in dem wahllos Geld gedruckt wird, ohne dass dafür ein Gegenwert existiert. So ein System muss zwangsläufig immer wieder in eine Inflation führen. Aber das ist eine andere Geschichte. Ich habe das Glück hier in Afrika. , eine andere Art von Schule kennenlernen zu dürfen, die die Stärken der Schüler in den Vordergrund stellt und nicht die Schwächen der Schüler bestraft. Zeugnisse sind immer positiv, motivierend und zeigen Aspekte auf, die man im nächsten Jahr als Ziel erreichen kann, gemeinsam mit dem Lehrer und nicht als schwacher, dummer Schüler, der nur auswendig zu lernen hat. In den letzten 2 Jahren sind interessante alternative Schulprojekte entstanden, weil Eltern nicht mehr bereit waren, ihre Kinder in die Systemschulen zu schicken, in denen man den Kindern erzählt hat, dass ihre Eltern Nazis wären oder Rechtsradikale oder keine echten Ärzte, so wie das meiner Tochter Johanna im Wilhelmi-Gymnasium in Sinsheim passiert ist. Sie wollten ihre Kinder nicht der Gefahr aussetzen. Den ganzen Tag Masken tragen zu müssen? Und völlig paranoide Verhaltensmuster einüben zu müssen. Jeder Mensch ist ein Genie. Vielleicht ist jemand eine mathematische Niete und hat auch keine Ahnung von Biologie. Aber in ihm schlummert ein größeres musikalisches Talent als in Mozart oder Beethoven? Wer würde es erkennen? Es sollte eigentlich die Schule erkennen und sollte die Begabung fördern. Vielleicht ist jemand völlig unbegabt für Biologie oder Chemie, aber in ihm schlummert der begnadetste Koch, den die Welt je gesehen hat. Er kommt aber aus einfachen Verhältnissen und zuhause wird nur aus der Dose gegessen oder bei McDonalds? Vielleicht ist jemand völlig unbegabt beim Sport aber dafür ist er ein neuer Prophet oder in. Bestseller Autor. Es gibt sicher Menschen, die werden keinen Zugang

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finden zur Geschichte oder Geografie, dafür liegt es in ihrem Blut, Menschen zu helfen, Menschen zu pflegen oder Menschen zu heilen? Vielleicht haben sie besondere Gaben von Gott mitbekommen. Im Schulsystem von heute würden all diese Menschen durch die Prüfungen fallen, sie würden keine guten Noten bekommen und sie würden keinen Abschluss bekommen. Sie würden einen Minderwertigkeitskomplex entwickeln oder aggressiv werden. Letztendlich würde man ihnen keinen Beruf geben, weil sie keine guten Noten und keinen Abschluss haben und sie hätten keine Chance, ihre wahre Bestimmung auf dieser Welt jemals zu erfüllen. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch eine wichtige Aufgabe in der Welt hat, und ich bin davon überzeugt, dass die Schule ihm helfen sollte, seine Stärken zu finden, auch wenn das Elternhaus diese nicht fördert. Das ist aus meiner Sicht die Aufgabe der Schule. Ich denke schon, dass die Schule wichtig ist, denn sie kann helfen Kindern lesen und schreiben beizubringen und sie könnte Kindern auch helfen Sprachen zu erlernen, die die Eltern nicht sprechen. Sprachen bieten einen neuen Perspektiven und Möglichkeiten. wir beobachten in Tansania jeden Tag, dass diejenigen, die in der Lage sind, Englisch zu sprechen, von vornherein eine bessere Position in der Gesellschaft haben, als die Menschen, die ausschließlich eine der Bantu Sprachen oder Suaheli sprechen. Ich glaube, dass die Sprachentwicklung eine der wichtigsten Aufgaben der Schule ist und es sollten vielmehr Sprachen oder Sprachgrundlagen vermittelt werden, damit man in der Lage ist, sich überall auf der Welt verständlich zu machen. Je mehr Sprachen man lernt, desto einfacher fällt es sich auf neue Sprachen einzulassen und desto mehr erkennt man die gemeinsamen Grundzüge der verschiedenen Sprachen. Man kann dann sogar Sprachen verstehen, die man nie gelernt hat. Ich habe diese Erfahrung selbst gemacht, als ich vor ein paar Jahren auf die Idee gekommen bin,

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mir selbst Italienisch beizubringen, weil mir der Klang der Sprache so gut gefällt und weil ich es wunderschön finde, Menschen, die italienisch reden, singen oder streiten zuzuhören. Seit ich diese Sprache gerlernt habe und sie verstehen kann (zum sprechen fehlt leider der Sparringspartner aktuell) habe, kann ich eine Vielzahl von Sprachen verstehen, auch wenn ich sie eigentlich nicht gelernt habe, denn man bekommt einen Zugang zu anderen Sprachen, da sich die Sprachen natürlich auseinander entwickelt haben.

Die große Frage ist müssen wir wirklich eine Gleichung mit mehreren Unbekannten nach x oder Y auflösen können? Ist es wichtig für das Leben, zu wissen, was eine Sinuskurve oder Tangens oder ähnliches sind? Wäre es nicht wesentlich sinnvoller, wenn jedes Kind in der Lage wäre, zu schwimmen, sein Fahrrad zu reparieren oder weiß, wie man selbst ein Buch schreibt oder verlegt? Wäre es nicht hilfreicher, man würde Kindern verschiedene Berufsfelder zeigen, damit sie herausfinden können, was ihnen wirklich Spaß macht? In den Schulen meiner Kinder in Tansania wurden und werden jetzt solche Berufsprojekte von den verschiedenen Klassen regelmäßig durchgeführt. Die Klassen treten dann gegeneinander an und versuchen mehr Geld die anderen zu verdienen. Die einen haben einen Jahrmarkt gegründet, die anderen haben Essen verkauft. Jede Klasse hat ein kleines eigenes Unternehmen gegründet und damit Geld verdient und dieses Geld wurde am Ende für einen guten Zweck gespendet. Die Kinder haben damit gelernt, wie es ist, ein Unternehmen zu gründen, auf was man achten muss, dass man einen Blick auf Einnahmen und Ausgaben haben muss, dass das Ziel eines Unternehmens sein muss, einen Gewinn zu erwirtschaften, damit man am Ende in der Lage ist, Menschen einzustellen oder auch ein größeres Unternehmen zu gründen.

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Man kann den Kindern damit auch vermitteln, dass sie gleich umweltfreundliche Produkte entwickeln und dabei nie vergessen, dass der Gewinn auch immer wieder anderen zugutekommen muss, die nicht so viel Glück im Leben hatten, damit auch sie bessere Ausgangschancen bekommen. Solche Projekte wünsche ich mir für die Schule und für die Kinder. Den Kindern macht es Spaß, dazuzugehören. Auch Theater- oder Musikprojekte, an denen nicht nur Interessierte, sondern die ganze Klasse teilnimmt gehören dazu. Dazu gehören Gesangsprojekte, weil jeder singen kann, der eine besser, der andere schlechter, aber es sollte jeder wissen, dass er etwas kann und dass er gut ist und dass er stark ist und dass er etwas im Leben erreichen kann. Wir haben eine Theateraufführung in der Schule meiner Tochter besuchen dürfen, und es war wunderbar zu sehen, wie stolz jeder einzelne seine Rolle gespielt hat. Es war ein großartiges Erlebnis. Das gleiche gilt für Sportveranstaltungen, Sportturniere und gemeinsame Aktivitäten, zu denen auch ein gemeinsames Essen gehört. Die Schule könnte Kindern beibringen, Respekt vor dem Leben und allen Menschen zu haben und die Stärken anderer Kinder und andere Menschen zu erkennen. Ich weiß nicht, ob es wichtig ist, dass Schüler einfach nur Inhalte reproduzieren. Es ist natürlich eine Grundlage, dass man beim Rechnen zum gleichen Ergebnis kommt. Es ist auch wichtig, dass Vokabeln zu einer Sprache gehören, und es ist natürlich klar, dass eine Schrift, wenn sie nicht leserlich ist, niemand nützt. Alles weitere. Mhm könnte so aussehen, dass jede Schule. Am Ende einen eigenen Schwerpunkt hat und sich gegenseitig unterstützt und wenn man merkt, dass ein Schüler ein besonderes, Musisches oder künstlerisches Talent hat, dann sollte dieses Talent in einer speziellen Schule geschult werden. Das Gleiche gilt für sportliche oder soziale Aktivitäten. Oder auch für Kochen oder für? Pflege oder was auch immer? Einheitsschulen mit Einheitsbrei führt nur dazu, dass Fische

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versuchen, auf Bäume zu klettern. Und das Ergebnis? Wird nur sein, dass der Fisch es nicht schafft oder erstickt oder runterfällt oder alles 3? Wem ist damit gedient, nicht dem Fisch nicht den Baum? Genauso wenig wie dem Affen, der versucht, im Aquarium zu leben. Wir brauchen den Fisch, wir brauchen den Affen, wir brauchen den Baum. Wir brauchen keinen fischAffenbaum. die welt ist bunt und gott hat in seinem garten alle arten von menschen. Wollen wir Menschen wirklich nur nach Noten klassifizieren, wollen wir sie danach einteilen? Ob sie in der Lage sind, einen Text auswendig zu lernen und wiederzugeben, auch wenn er gegen ihre eigene Überzeugung ist? Wer mal eine Visite im Krankenhaus gesehen hat? Der weiß, wovon ich rede. Die deutsche Elite trampelt hinter jemand her, der einen Professorentitel trägt und. Traut sich nicht, ihm zu widersprechen, obwohl er möglicherweise in der Gruppe. Der Halbgötter, die durch die Zimmer eilen. Der Unfähigste ist. So funktioniert es in der Politik so funktioniert das überall. In den Führungspositionen sitzen die mit den besten Beziehungen oder die zu irgendwelchen Burschenschaften gehören und nicht diejenigen, die. Selbst denken und eigene Ideen haben? Viel schlimmer ist aber noch, dass Kinder bereits abgewöhnt bekommen, ihre eigenen Ideen zu äußern, weil sie dafür eine Bestrafung erhalten und keine gute Note, sondern eine schlechte Note. Ja. Echter Fortschritt und? Entwicklung. Ist nur möglich, wenn wir wieder mehr wie die Kinder werden und wenn wir aufhören, unsere Kinder zu zerbrechen die Schule sollte sich an den Kindern orientieren und nicht die Kinder an den Lehrern. Wir können von den Kindern mehr lernen als wir sie lehren können. Wir vergessen das nur immer wieder. Es macht Spaß, als Erwachsener einem Kind zuzuschauen, wie es die Welt entdeckt, wie es Fehler macht, wieder aufsteht und das neue versucht und eine Lösung findet eine Lösung findet, ohne dass man ihm Vorgaben macht. Wir haben verlernt zu vertrauen, wir haben nur gelernt, auswendig zu lernen. Es gibt Schulen. Die dieses Konzept erkannt haben, und es gibt Lern Initiativen von engagierten Lehrern, die verstanden haben. Das lernen etwas ist, was

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man nicht gegen die Kinder macht, sondern mit ihnen macht und dass man gemeinsam viel mehr lernt, als wenn man versucht, den Kindern etwas zu lehren. Wenn man nur über den Unsinn nachdenkt, dass man Deutschunterricht machen muss, obwohl man diese Sprache perfekt beherrscht, weil sie die Muttersprache ist. Kein Deutscher muss wissen, was ein Genitiv Dativ oder Akkusativ ist, denn er setzt es. Fehlerfrei ein, solange er. Nicht durch die Schule völlig verunsichert wurde. Man sieht es auch immer wieder an Texten oder an meinen Büchern. Diese wurden von vielen Menschen Korrektur gelesen. Trotzdem dauert es keine 3 Tage. Wenn ein neues Buch erscheint. Wo Leute, Fehler, interpunktionsfehler, Schreibfehler und Ähnliches erkennen das zeigt. Schon wie wir gestrickt sind wir suchen nicht nach Inhalten, wir suchen nach Fehlern, um diese Fehler dann vorzuhalten und uns selbst besser zu fühlen, weil wir sie gefunden haben. Aber ist es das, was das Leben ausmacht? Geht es darum, Fehler zu finden oder geht es darum, Wege zu finden, geht es darum, Wege zu probieren, um Fehler zu machen, um aus diesen Fehlern zu. Zu lernen oder geht es nur darum, die Wege von anderen zu untersuchen, ob diese einen Fehler gemacht haben? Wir müssen komplett umdenken, wenn wir unseren Verstand viele benutzen wollen, genauso wie unsere Vorfahren das getan haben, bevor man sie in das Schulsystem hineingezwängt hat. Lesen, schreiben, rechnen das ist das, was Kinder brauchen. Und? Danach kommt das, was Kinder interessiert Kinder fragen selbst nach den Fragen, die Sie interessieren. Sie fragen selbst, wie Blumen entstehen, wie aus einem Samen eine Pflanze wird sie fragen selbst Allem, was sie interessiert und was sie in Ihrem persönlichen Leben weiterbringt. Sie werden Fragen zur Physik stellen, zur Biologie, zur Chemie, zum Wetter, zur Geographie. Und zu vielen anderen Sachen die Aufgabe eines Lehrers sollte sein, mit ihnen zusammen eine Antwort zu suchen und die Lösungen, die schon vorbereitet sind. Zu hinterfragen. Vielleicht ist das, was im Lexikon steht, nicht die Wahrheit, sondern nur eine von vielen Alternativen. Die Frage ist immer was ist die Wahrheit? Die Wahrheit ist

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nie. Einfach die Wahrheit ist immer etwas, was von der eigenen Wahrnehmung von der eigenen Erziehung und von der eigenen Einstellung abhängt, und deswegen ist es doch schwierig, jemanden eine Wahrheit aufzudrängen. Wenn ich meiner Katze sage, dass es dunkel ist und sie nicht rausgehen soll, weil sie dort nicht richtig sieht, dann wird sie mich vermutlich auslachen, wenn sie mich verstehen würde. Sie nimmt einfach andere Dinge wahr, als wir es tun. Das Gleiche gilt für eine Fledermaus. Oder einen Hund? Der bei einem anderen Hund am Hintern riecht. Sollte ich ihm sagen, dass er das nicht tut, weil das unanständig ist, oder sollte ich diesen Hund einfach das machen lassen, weil er? Dadurch vielleicht wichtige Informationen kriegt, ob ihm dieser Hund sympathisch ist, ob dieser Hund. Mit ihm spielen will oder ob? Hier vielleicht eine Paarungsbereitschaft vorliegt. Wir müssen wieder anfangen, wie Kinder zu denken, und wir müssen die Fragen der Kinder beantworten, das ist unsere Aufgabe als Lebenserfahrener. Wir müssen in den Denkhinweise geben. Und sie nicht einsperren in ein Gedankenkonstrukt, was vielleicht schon? Uns falsch übergestülpt wurde. In der heutigen Zeit ist jeder. Der nicht der offizielle Meinung ist, automatisch ein Verschwörungstheoretiker? Aber die meisten Verschwörungstheoretiker der Geschichte waren am Ende Menschen. Die. Den Fortschritt bestimmt haben. Und Fehler in der Logik erkannt haben. Wenn wir nicht am Ende wirklich in einer Matrix landen wollen. Dann sollten wir anfangen, umzudenken. Und die wichtigste Stelle dabei ist die Schule. Hier kommen wir wieder zu einer Einsparungsmöglichkeit. Wozu brauchen wir ein Kultusministerium mit all seinen Angestellten? Wozu brauchen wir Lehrpläne? Ist es nicht manchmal besser, wenn ein Kind mit seinen Eltern in einen langen Urlaub geht und dort andere Länder, Kulturen und Sprachen kennenlernt, als dass es ihn einen Schulbetrieb eingepfercht ist, bei dem es nur in einem gewissen Zeitraum? Ferien gibt. Meine Tochter hat mich bei einer Station auf der Bustour besucht, nachdem ich mehrere Wochen lang nicht zuhause war. Das war der einzige Auftritt in der Näe

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unseres Heimatortes. Wir haben versucht, sie von der Schule dafür zu befreien. Das wurde abgelehnt, und wir bekamen am Ende eine Verwarnung. Vom Schulamt. Es war also wichtiger. Dass das Kind zur vorgegebenen Zeit in der Schule sitzt, als dass er seinen Vater in den Arm nimmt? Es wird Zeit, über diese Fragen nachzudenken. Wer braucht ein Schulamt? Kinder brauchen ein Recht auf Schule und brauchen ein Recht auf Bildung und brauchen ein Recht darauf, sich frei zu entwickeln, damit sie ihre eigenen Stärken finden und ihre eigenen. Wege beschreiten können, ohne dass sie gebrochen, zerbrochen und entmenschlicht werden. Es gibt viel zu tun. Wie bereiten wir Kinder denn auf ihr zukünftiges Leben vor? Fragezeichen, wenn sie aus der Schule kommen, wissen Sie in der Regel nicht, wie man eine Mahlzeit zubereitet, welche Lebensmittel man wie zu behandeln hat, wo eine Gefahr besteht, wenn eine Kühlkette unterbrochen wird. Welche Gewürze es gibt? Sie wissen nicht, wie man erste Hilfe leistet. Krankheiten behandelt. Welche Pflanzen man essen kann und welche Pflanzen man nicht essen kann, wie man Wasser findet, wie man ein Feuer macht Dinge, die man zum Beispiel bei den Pfadfindern gelernt hätte aber Kinder? Werden mittlerweile nur noch vor den Fernsehern geparkt oder vor ihren Smartphones? Man könnte so viel Gutes. Ein Wissen über. Das Fernsehen vermitteln? Erste Hilfe, Hygiene, Life Hacks, wie zum Beispiel bei macgyver. Eine Fernsehserie, die ich persönlich sehr geliebt habe. Die von einem. Mann handelt der. Sich aus Notsituationen. Selbst befreit, indem er das, was zur Verfügung steht. Benutzt Um sich und andere aus einer Gefahrenlage zu befreien? Wie wäre es, wenn man Kindern beibringt, dass sie 10% ihres verdienten Geldes dazu benutzen, anderen Menschen zu helfen, seien es? Arme Menschen, kranke Menschen. Oder was auch immer. Als ich ein Jugendlicher war wollte ich etwas Gutes tun und meine Mutter kam auf die Idee ich sollte doch einfach alte Menschen im Alter sein besuchen, die keine Angehörigen haben. Daraufhin habe ich die Altersheime abgeklappert und habe 2 nette alte Damen gefunden, die

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niemand hatten, der sie besucht hat, und ich habe ihnen zugehört und bin zu Ihnen gefahren, habe ihnen Einkäufe gemacht. Und Ihnen einfach ein bisschen Nähe gegeben. Ich habe von diesen Frauen viel gelernt und ich habe auch mit Erschrecken festgestellt, wie unsere Gesellschaft die alten und Kranken behandelt. Punkt auch das wäre ein Projekt was für eine Schularbeit durchaus sinnvoll wäre. Statt höherer Mathematik zu lernen, wäre es wahrscheinlich durchaus sinnvoller. Kinder. Die zu Jugendlichen wären. In Soziale Projekte einzubinden. Das hat mir sehr geholfen, dass ich. Nach der Schule Zivildienst machen konnte beim Roten Kreuz. Und dass ich nicht direkt ins Berufsleben wechseln musste, denn zu diesem Zeitpunkt hätte ich gar nicht genau sagen können, was ich werden wollte. Punkt zu dieser Zeit. War ich mir nicht sicher, ob ich lieber Anwalt. Hotelfach oder? Medizin machen wollte. Oder irgendetwas anderes denn auch auf die Berufswahl wurde ich nicht vorbereitet, weil das Schulsystem in Deutschland sich nie daran orientiert hat, welche Stärken ein Mensch hat, sondern immer nur nach seinen Schwächen gesucht hat. Ich bin der Überzeugung, dass es Zeit ist, das zu ändern und dass wir dies ändern können. Ich bin sogar der Überzeugung, dass wir dies ändern müssen, um die kommenden Generationen auf die Zukunft vorzubereiten. Das Schulsystem wurde maßgeblich ebenfalls von Rockefeller bestimmt. Rockefeller selbst hat gesagt, dass er kein Volk von Denkern, sondern ein Volk von Arbeitern haben will. Darüber sollte man nachdenken. Er hat das Geld in das Schulsystem investiert, weil er ein Volk von Arbeit dann haben wollte und kein Volk von Denkern. Lasst euch das auf der Zunge zergehen. Rockefeller. War sicherlich. Eine der größten Verbrecher? Unserer Zeit. Der sich in das Gewand eines Wohltäters gekleidet hat. Hier ist auch der Hauptschuldige am Siegeszug der Pharmaindustrie, nachdem er gemerkt hat, dass man aus Erdöl Medikamente herstellen kann. Er hat das gesamte Medizinstudium genauso umgebaut. Indem er sich die Universitäten mit Geld gekauft hat, unter der Voraussetzung, dass. Alle klassische und

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Alternativmedizin verunglimpft wurden. Und das. Sie aus den Lehrbüchern getilgt wurden. Viele Krankheiten sind nur entstanden, weil Ärzte. Medikamente eingesetzt haben, was sie nicht sollten. Lasst uns das System ändern, lasst uns heute damit anfangen. Jeder Einzelne der Verantwortung. Für Kinder trägt ist aufgerufen, selbst das zu tun. Was er für das optimale Schulsystem hält? Am besten ist es wir haben viele verschiedene Schulen, dann können wir die Kinder am Optimalsten auf das Leben vorbereiten und sie voneinander gegenseitig lernen lassen.

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