Kapitel 104

ABTREIBUNG, ADOPTION, WAISEN UND PFLEGEELTERN

Dr. Bodo SchiffmannGeschrieben Juli–September 2022Originalseiten 506–509
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Wenn sich die Prognosen der Maßnahmen kritischen Ärzte, zu denen ich auch gehöre bewahrheiten, dann steht uns eine bisher nicht thematisierte Katastrophe biblischen Ausmaßes bevor: Da die erwachsene Bevölkerung zu knapp 75% an dem medizinischen Experiment teilgenommen hat und man davon ausgehen muss, dass ein großer Teil dieser Menschen in den kommenden 5 Jahren entweder sterben oder schwerbehindert sein wird, dann werden wir uns um eine unüberschaubare Anzahl an Kindern kümmern müssen, deren Eltern sich nicht mehr um sie sorgen können. Die derzeitigen Adoptionsverfahren und Richtlinien sind derartig langsam und kompliziert geworden, dass die meisten dieser Kinder in staatliche Betreuungseinrichtungen überführt werden würden. Mal abgesehen vom psychischen Trauma dieser kleinen Menschen, sind diese Einrichtungen in vielen Fällen eher Folter als Liebe, was bei steigender Belegung der Einrichtungen nicht weniger werden dürfte. Ich habe keine Lösung für dieses Problem, nur es wurde noch niemals angesprochen, soweit ich weiß. Wer kümmert sich um die Schutzbefohlenen, wenn die Eltern nicht mehr da sind. Der Staat ist sicherlich die schlechteste Wahl, denn er hat schon den Tod der Eltern zu verantworten und ich fürchte, dass dies vorsätzlich passiert ist. Die logische Konsequenz für die forcierte Entvölkerungsagenda wäre dann logischerweise, das Programm unter dem Deckmantel der Schutzimpfung zu beschleunigen. Das der Staat selbst dann das Sorgerecht hätte, gäbe es wohl auch niemand mehr, der sich vor die Kinder stellt, um sie vor diesem Schicksal zu schützen.

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Das Thema Abtreibung ist etwas komplexer. Es wird immer Situationen geben, in denen eine Frau aus guten Gründen eine Abtreibung vornehmen möchte, sei es wegen einer unfreiwilligen Schwangerschaft (Missbrauch, Vergewaltigung) oder aus anderen Gründen. Ich persönlich finde, man sollte mit der Frau die Gründe nicht wertend diskutieren, aber ihr selbst die Entscheidung überlassen, solange das auszutragende Kind noch nicht in einem lebensfähigen Alter ist. Wenn dann eine Abtreibung aus welchen Gründen auch immer nicht zu verhindern ist, muss sichergestellt sein, dass der Embryo keine Schmerzen empfindet. Natürlich sollten Abtreibungen nicht gesellschaftsfähig sein und auch keine Alternative zur Verhütung. Hilfsangebote an die werdende Mutter sind wahrscheinlich das Wichtigste, um Ihr zu helfen, diesem Kind das Leben zu schenken. Wirtschaftliche Gründe dürfen niemals ein Grund werden ein Kind nicht zu bekommen. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Krisen und Rezession ist es um so wichtiger, der werdenden Mutter die Angst zu nehmen, dass sie durch die Geburt des Kindes nicht mehr in der Lage wäre den Lebensunterhalt zu bestreiten. Wir müssen Ideen entwickeln, um auf diese Umstände und Gefahren zu reagieren. Wir dürfen diese Probleme nicht aussitzen. Kinder sind die Zukunft – wir sind die Vergangenheit. Wir schulden unseren Kindern, dass, was wir selbst auch bekommen haben. Liebe, Schutz, Vertrauen und Zukunft. Sie sind unter unseren Schutz befohlen.

Wenn ich mit meiner Einschätzung als Arzt richtig liege, wird das die größte Katastrophe sein, um die wir uns kümmern müssen. Größer als Kriege oder Hungersnöte. Wir müssen mit wachen Augen durch die Welt gehen, um Kinder zu finden und zu schützen, deren Eltern ggf. unbemerkt verstorben sind. Dieses Problem ist leider nicht weit hergeholt, sondern wird in den nächsten Monaten zu unserer größten

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Herausforderung werden und wir müssen uns darüber schnell klar werden um Strukturen aufzubauen dies zu verhindern.

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