Beate Bahner und Hardy Groeneveld
Ich war verzweifelt. Ich war auf meinem absoluten Tiefpunkt angekommen, als ich das Video Corona 13 aufnahm. Mein Vater war krank, Besuch war nicht möglich, es war Ostern, und obwohl ich so viele Videos gemacht und Informationen bereitgestellt hatte, war nicht zu erkennen, dass sich etwas veränderte. Es wurde von Tag zu Tag schlimmer. Man machte sich über mich lustig, weil ich weinend ein Video produzierte und ins Internet stellte. Ich wollte der Welt allerdings zeigen, wie es mir in dem Moment ging, und ich hielt es für wichtig, zu dokumentieren, wie ernst ich die Situation einschätzte und wie bedrohlich und bedrückend sich die Lage in Deutschland entwickelte. Irgendwie fiel mir zwischen den ganzen E-Mails eine auf, die von einer Fachanwältin für Medizinrecht erstellt worden war. Ihr Name war Beate Bahner. Sie tröstete mich am Telefon, nachdem ich sie angerufen hatte, und sagte mir, sie würde mir helfen. Sie sagte mir, ich hätte jetzt alles getan, was ich als Arzt tun könnte, und jetzt müssten die Juristen übernehmen. Sie erzählte mir, dass sie durch mich skeptisch geworden war und angefangen hatte, sich mit der Materie zu beschäftigen. Und sie äußerte mir gegenüber ihr Entsetzen darüber, was mit unserem Rechtsstaat passierte. Beate ist eine Koryphäe im Bereich des Medizinrechts. Sie hatte einige Bücher geschrieben, die Standardwerke für andere Juristen sind. Sie war sehr ruhig und gefasst und wir vereinbarten, dass wir uns sonntags in den Praxisräumen trafen. Da ich meine Videos in der Praxis produzierte, lud ich sie ein, dorthin zu kommen.
Wir sprachen vieles durch und ich berichtete ihr über Zusammenhänge, die ich in meinen Videos bis zu dem Zeitpunkt noch nicht thematisiert hatte. Ich zeigte ihr das Katastrophenschutzpapier und sie zweifelte zunächst an, dass das ein echtes Dokument sei. Im Laufe der Zeit stellte sich allerdings die Echtheit des Dokuments heraus.
Beate sagte mir, ich sollte mich jetzt zurückziehen und entspannen, denn ab jetzt würden die Juristen übernehmen. Sie engagierte sich sehr, klagte vor dem Verfassungsgericht, schrieb sehr ausführliche Rechtsgutachten. Aber man jagte sie, diffamierte und ignorierte sie. Das war mein erstes Treffen mit ihr in der Praxis. Ich schloss die Tür hinter ihr und ging zurück zu meinem Computer, um noch ein paar Recherchen anzustellen. Da klingelte es an der Tür: Ich dachte mir: Aha, sie ist noch einmal zurückgekommen, sie hat etwas vergessen.

Bodo Schiffmann mit Beate Bahner, Sucharit Bhakdi und Roger Bittel bei Bittel TV
Aber vor der Tür stand nicht Beate, sondern ein junger Mann in Motorradkleidung. Er stellte sich mir als Journalist vor und brachte als Beleg auch einige Zeitschriften mit. Es waren Zeitschriften, die sich mit Verschwörungstheorien beschäftigten, unter anderem mit dem

Hardy Groeneveld (rechts) und Bernd Felsner (links), beide mutigmacher.org, mit Bodo Schiffmann und Ken Jebsen
Anschlag vom 11. September auf die Zwillingstürme des World Trade Center. Ich erzählte bereits, dass ich wusste, dass diese Türme nicht durch ein Flugzeug zum Einsturz gekommen sind. Und wir begannen uns zu unterhalten. Dieser Mann war Hardy Groeneveld.
Hardy ist es auch, dem ich den Kontakt und das Interview mit Ken Jebsen verdanke und auch die enge Verbindung zu vielen anderen freien Journalisten. Hardy ist ein Netzwerker. Er ist in der Lage, Menschen miteinander zu verbinden, zu schlichten, und er bewahrt auch die Ruhe, wenn andere sich streiten. Gemeinsam mit seinem Freund Bernd Felsner gründete er die Vereinigung mutigmacher.org. Dort können sich Menschen melden und Hilfe bekommen, die Informationen haben und die man als Whistleblower bezeichnen würde. Mutigmacher hilft ihnen, eine neue Existenz aufzubauen und unterstützt sie auch juristisch. Hardy ist ein Vollblut-Aktivist, der sich schon seit vielen Jahren aktiv in der Friedensbewegung engagiert. Er war auch dabei, als sie die Partei Widerstand 2020 gründeten, und unterstützte mich immer, wenn ich ihn brauchte.
Liebe Beate, lieber Hardy: Ihr seid tolle und wichtige Menschen. Ihr lebt nicht für euch, ihr stellt euch in den Dienst anderer. Der Kontakt mit euch hat mich geprägt. Danke, dass es euch gibt!