Die beste Zeit in meinem Leben
Zu den größten Enttäuschungen, die man erleben kann, gehört sicher, wenn einem Menschen, die man als seine Freunde oder Familie betrachtet, einfach den Rücken kehren, weil man eine andere Meinung hat als das Fernsehen. Es ist schwer zu verstehen, dass diese Menschen, denen man vertraute, einem nicht selbst genauso vertrauen. Ich stellte mir auch die Frage, wie wäre es umgekehrt gewesen, wenn ein Freund von mir eine völlig konträre Meinung zur öffentlichen Meinung gehabt hätte? Ich glaube, ich hätte mich dafür interessiert, weil ich es spannend finde, neue Ideen auf ihre Stichhaltigkeit hin zu überprüfen. In meinem Teil betrifft das auch viele tausende Patienten, denen ich dadurch half, dass ich einen anderen Weg ging als die Schulmedizin.
Ich verlor durch meine Aufklärungsarbeit wenige Menschen, jene, die nicht bereit waren, mir zuzuhören, und ich traf unglaublich viele Menschen, die ich vorher nicht kannte, die mich nicht kannten und die mir trotzdem vertrauten und meinen Worten zuhörten. Ich lernte sehr viel, ich erfuhr Dinge, die ich vorher nicht für möglich gehalten hatte. Ich führte Gespräche in einer Tiefe, wie ich sie in meinem Leben vorher noch nie geführt hatte. Ich durfte erkennen, wie viele kluge Menschen auf dieser Welt leben, deren Klugheit gerade darin besteht, dass sie nicht studiert haben und sich ihr eigenes Wissen bewahrt und sich auch getraut haben, selbst nachzufragen. Erstaunlich viele Menschen, die ich selbst als hochgebildet einschätzte, waren diejenigen, die als erstes den Kontakt mit mir abbrachen. Ich musste erkennen, dass sie Opfer sind, weil sie alles einfach nur auswendig lernten und rekapitulierten, aber nicht hinterfragten.
Ich musste da viel über mich selbst lernen und so weh das tat, so schön war es auch. Ich musste lernen, dass auch ich in meinem Studium viele Lehrinhalte, die wir bekamen, in keiner Weise hinterfragte, sondern einfach nur wiederholte, um die Prüfung zu bestehen. Ich nahm mir nicht die Zeit, mich selbst über Impfungen zu informieren. Ich nahm mir nicht die Zeit, mich selbst über die zugrundeliegenden Theorien von Viren und Bakterien zu informieren. Mit dem Wissen von heute denke ich anders über Impfungen. Noch zu Beginn meiner Aufklärungstätigkeit war ich ein glühender Impfverfechter. Das änderte sich! Ich wurde mittlerweile ein Impfskeptiker, weil ich, obwohl ich intensiv danach suchte, keine Belege für die Wirksamkeit der
Impfungen finden konnte. Es scheint so, dass die Wissenschaftler, die man am meisten schätzte, deutlich gründlicher arbeiteten, als ich dies früher tat. Dazu gehören sehr viele naturheilkundliche Ärzte, die immer kritisch sind. Ich lernte, dass sie nicht unverantwortlich handeln, ich lernte, dass sie an den Menschen interessiert sind und an den Zusammenhängen in der Natur.
Ich war niemand, der sich viel unterhielt oder sich mit anderen Menschen traf. Man könnte mich eher als Einzelgänger bezeichnen. Das änderte sich in jüngster Vergangenheit. Ich merkte, dass ich ein kleines Licht in einer großen Menschheitsfamilie bin, in der sehr viele Menschen erheblich mehr wissen, als ich zu wissen glaube. Ich lernte, dass es Heilmethoden gibt, die man uns an der Universität schlicht und ergreifend vorenthielt. Man belog uns, man blendete uns und wir gefährdeten oder zerstörten dadurch sogar Menschenleben. Ich erschrak über mich selbst, wie lange ich diese Lüge nicht erkannte und bin sehr froh darüber, dass mir durch die unglaublich stümperhaft präsentierte Plandemie die Augen geöffnet wurden.
Ich genoss Gastfreundschaft bei ungezählten Menschen, saß mit ihnen zusammen, trank, lachte, weinte und sang mit ihnen. Ich betete mit hunderten und tausenden Menschen zusammen und spürte,

Michael Ballweg (Querdenken) mit Bodo Schiffmann
welche Energie, welche Liebe von Menschen ausgeht, die ihren Geist öffnen. Ich durfte teilhaben an Momenten der Stille im Tiergarten in Berlin am 1. August, wo man zu Beginn der Veranstaltung eine Stecknadel fallen hören hätte können, als Michael Ballweg zu dieser so genannten Herzminute aufrief.
Ich merkte, dass es mir unwichtig ist, ob ich meinen medizinischen Ruf verliere, ob ich meine Praxis und Ernährungsgrundlage verliere, ob ich mein Haus oder meine Heimat verlasse. Denn die Menschheitsfamilie war immer für mich da, sie trug mich, sie half mir, sie schenkte mir Energie. Einer der bewegendsten Momente für mich war neben dem 1. August auch der 9. Mai 2020, meine erste Demonstration damals in Stuttgart. Ich war zu diesem Zeitpunkt geschwächt, weil mich die Anfeindungen in den Zeitungen und im Fernsehen trafen und ging nur auf diese Demonstration, weil mein Freund Ralf Ludwig sagte, ich müsste das mal tun. Dafür bin ich ihm extrem dankbar, denn der Besuch auf dieser Demonstration war so, als ob man ein leeres Gerät wieder auflädt, einen Akku wieder füllt. Ich spürte, dass die Menschen mir glauben. Sie dankten mir dafür, dass ich sie aus ihrer Angst holte, und das war ja das, was ich wollte – ich wollte Menschen aus ihrer Angst holen.
Es ist für mich nicht fair, Angst zu benutzen, um Menschen zu kontrollieren und musste erkennen, dass genau dies in der Geschichte der Menschheit ein durchlaufendes Spiel war. Sehr viele Akte in diesem Theaterstück begleitete ich. Vom Waldsterben über Tschernobyl, Ölund Energiekrisen und viele andere Horrorszenarien bis zu drohenden Atombomben, kaltem Krieg sowie der Vogel- und Schweinegrippe bekam ich viele Horrorszenarien mit und bin sehr froh, dass ich jetzt aus dieser Angstspirale austreten konnte. Denn in dem Moment, in dem man das Spiel verlässt und die Geschehnisse mit Abstand von oben betrachtet, erkennt man, dass immer dieselben Mechanismen zugrunde liegen und dass es nie eine ernstzunehmende Bedrohung gab, auch nicht durch einen Klimawandel oder Ähnliches. Die Angst wurde immer genutzt, um Menschen zu kontrollieren und auch, um ihnen Geld abzunehmen für Dinge wie die CO2-Steuer und ähnliche Erfindungen. Der Politik ging es immer nur um Geld, es ging immer nur um Macht und es ging immer nur um Kontrolle, in der gesamten Geschichte der Menschheit. Aber das war mir nicht klar. Ich dachte, dass die Politiker gute Menschen seien und musste lernen, dass dies nicht der Fall ist. Ich bin froh, dass ich jetzt mit wachen Augen
schwebend über dem Schlachtfeld sehen kann, welche Strategien hier geschmiedet werden und kann darüber lächeln. Denn ich trat aus der Matrix aus, bin nun nicht mehr mit ihr verbunden. Ihre Bilder beeindrucken mich nicht mehr, sondern ich bin jetzt einer derer, die in der Lage sind, etwas zu gestalten. Dafür bin ich dankbar.
Wer es schaffte, hinter den Vorhang zu schauen und die Tricks der Zauberer zu verstehen, wird nicht mehr über ihre Illusion getäuscht. Es ist nicht mehr möglich, von einem Schein geblendet zu werden, wenn man versteht, wie es funktioniert und wenn man erkannte, dass das einzige Kontrollinstrument die Angst ist. Wenn man aus dieser Angst ausbricht, dann ist man frei. Man ist nicht mehr zu kontrollieren. Man wurde endlich selbstständig. Ich freue mich, dass meine Kinder mir glauben. Ich freue mich, dass meine Frau mir glaubt. Ich freue mich, dass es so viele Menschen auf dieser Welt gibt, von denen ich lernen kann. Ich lernte wunderbare Menschen kennen wie Daniele Ganser, Ken Jebsen, Wolfgang Greulich, Daniel Langhans, Samuel Eckert, Ralf Ludwig, um nur ein paar zu nennen. Ich lernte von diesen Menschen mehr als von meinen Lehrern in der Schule oder an der Universität. Ich weiß jetzt, dass ich ein kleines Rad in dieser Aufklärungsmaschine bin und freue mich, dass ich dabei helfen kann, dass unsere Kinder und Kindeskinder in Zukunft nicht mehr von Angst regiert werden können. Darin sehe ich meine Aufgabe.