Wahre Freundschaft und Unterstützung
Ich fand innerhalb der letzten 18 Monate viele echte Freunde. Menschen, die für mich alles riskieren. Menschen, die mir anbieten, mich zu verstecken oder mir ein Fahrzeug zur Verfügung zu stellen oder mich finanziell zu unterstützen. Ich traf diese Menschen zum größten Teil noch nie vorher. Sie erwarten keine Gegenleistung von mir, sie wollen mir helfen, weil ich ihnen half. Doch, hier half ich ihnen, ich sprach mit ihrer Stimme, ich sagte das, was sie gerne gesagt hätten und ich half ihnen aus ihrer Angst. Ich kann es nicht mehr zählen, wie viele Menschen mir sagten, dass ich ihnen, nicht nur im übertragenen Sinne, das Leben rettete. Sie waren so verzweifelt, sie waren so voller Angst, dass sie sich nicht mehr in der Lage sahen zu leben. Ich erklärte ihnen, dass es keinen Grund dafür gäbe, Angst zu haben. Ich half ihnen in der Stunde der Not und ich zeigte für sie mein Gesicht. Ich wusste das nicht, ich tat es nicht für irgendjemanden, ich tat es für die Wahrheit, für mein Gewissen und für meine Kinder. Ohne es zu wissen, berührte ich damit das Herz von vielen Menschen. Sie ließen mich in ihr Herz ein und wir wurden Teil einer gemeinsamen Familie. Einer Familie, die sich gegenseitig stützt und unterstützt und die sich tröstet, wenn man traurig ist, und die sich hilft, wenn man in Not ist. Ich lernte auch das andere Extrem kennen. Menschen, die ich zu meinen Freunden zählte und die mich seitdem ignorieren. Teilweise drücken sie sich um ein Gespräch herum und sagen, dass wir sprechen, wenn alles vorbei ist. Dann ist das leider für viele zu spät. Wir müssen miteinander reden. Ein Freund wird mir zuhören und ein Freund wird mir erst mal mehr glauben als dem Fernseher, egal wie verrückt es klingt, was ich gerade sage. Daran erkennt man Freunde. Freunde müssen nicht meiner Meinung sein. Viele meiner Freunde sind nicht meiner Meinung, aber sie müssen mir zuhören, sie müssen versuchen zu verstehen, was ich sage. Ich kann das alles nicht zurückgeben, was ich an Liebe und Geschenken erhielt. Ich kann nicht jedem Danke sagen. Ich hoffe, dass jeder ein Stück meiner Dankbarkeit abbekommt, wenn ich mich bei allen bedanke. Es war zu viel, es waren zu viele Geschenke, es waren zu viele Briefe, es waren zu viele Bücher und es war zu wenig Zeit, um diesen Sachen gerecht zu werden. Ich freue mich darauf, viele Menschen kennenzulernen. Ich freue mich, von ihnen zu lernen und ich lernte gerade auf der Coronainfo-Tour sehr viel von Menschen, die ich früher für Spinner gehalten hätte. Ich hätte mich früher für einen Spinner gehalten, weil ich nicht bereit war für die Wahrheit, weil ich
nicht bereit war, Sichergestelltes zu hinterfragen. Es musste erst eine furchtbar schlecht inszenierte Pandemie daherkommen, dass ich auch andere Sachen hinterfragte. Ich bin sehr dankbar, ich bin sehr ergriffen.
Ich bekam sehr intime Geschichten von Menschen erzählt, die mich nicht kennen. Man brachte mir sehr viel Vertrauen entgegen und setzte es in mich. Das ist viel Verantwortung. Jeden Tag versuche ich, dieser Verantwortung gerecht zu werden und etwas davon zurückzugeben, indem ich den Menschen Hoffnung bringe, Stärke gebe und die Angst nehme. Das ist alles, was ich tun kann, das ist alles, was ich geben kann und ich tue es gerne. Wenn ich nur einem einzigen Menschen das Leben schenkte, weil ich ihm die Angst nahm, dann hat sich meine Arbeit schon gelohnt. Aber ich weiß, dass es viele Hunderte von Menschen sind, denen ich helfen konnte, die Angst zu überwinden. Denen ich helfen konnte, die Wahrheit zu erkennen und denen ich helfen konnte, vor sich selbst geradezustehen, weil sie merkten, dass sie nicht alleine sind. Wir bauen gerade eine neue Welt. Eine Welt aus Menschen, die mit wachen Augen durch sie hindurchschreiten. Es ist wie eine Welt von großen Kindern, die mit ungläubigem Staunen wahrnehmen, dass es den Weihnachtsmann gar nicht gibt, aber gleichzeitig erkennen, dass es einen Grund für diese Geschichte gab. Manche von den Geschichten, die man uns erzählte, waren vielleicht gut. Ursprünglich wollte man uns vielleicht schützen, doch irgendwann wurden die Lügen zu komplex und es entstand eine Scheinwirklichkeit. 2020 ist der Beginn einer neuen Zeitrechnung.
Das Jahr wird als die Zeit des Erwachens in die Geschichte der Menschheit eingehen. Es ist wichtig, dass diese Zeit kam und sie kam vielleicht gerade noch rechtzeitig. Wir müssen erleben, dass einer kleinen Gruppe von superreichen Menschen der Erfolg zu Kopf stieg und sie jetzt versuchen, Gott zu spielen. Das ist wie mit der Geschichte von dem Butt im See: „Meine Frau, die Ilsebill, will nicht so, wie ich es will.“ Die Geschichte eines Fischers, der einen Fisch mit Zauberkräften aus dem Wasser zieht und sich von ihm einen Wunsch erfüllen lässt. Dieser Wunsch wird von seiner maßlosen Frau immer wieder kritisiert, sie möchte immer mehr und möchte am Ende der Herrgott selbst sein. Und als sie so weit gekommen ist, zerfallen alle Errungenschaften zu Staub und sie ist wieder so arm wie eine Kirchenmaus.

Bodo Schiffmann mit den 3 Busketieren unterwegs für eine bessere Welt
Ich glaube, an diesem Punkt der Geschichte sind wir jetzt angekommen und ich habe so viele Freunde, die diese Vision unterstützen, dass eine „schöne neue Welt“ jetzt wahr werden wird, und zwar nicht so wie die, vor der uns Aldous Huxley in seinem Buch warnte.