Risikoanalyse Modi-SARS
Die Bundestagsdrucksache 17/12051 enthält eine Risikoanalyse mit einem hypothetischen Virus Modi-SARS. Anhang 4 trägt den Bearbeitungsstand 10.12.2012; die Drucksache datiert vom 03.01.2013.
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RKI, BfArM, PEI und BMG: datierte Fundstellen aus dem aktuellen Projektbestand.
Die Bundestagsdrucksache 17/12051 enthält eine Risikoanalyse mit einem hypothetischen Virus Modi-SARS. Anhang 4 trägt den Bearbeitungsstand 10.12.2012; die Drucksache datiert vom 03.01.2013.
Belege ansehen →Die Bundesvorlage trägt Beschluss vom xx.xx.2020 und bezeichnet sich als Beschlussentwurf. Sie betrifft als qualitativ einwandfrei bezeichnete, falsch deklarierte Bestände und ein BMG-gebilligtes Bewertungsverfahren.
Belege ansehen →Das Protokoll unterscheidet einen positiven PCR-Nachweis nach Gesundung von fortbestehender Infektiosität. Die Ausscheidungsdauer infektiösen Materials sei schwer einzuschätzen.
Belege ansehen →Fauci, Lane und Redfield veröffentlichten den Beitrag im New England Journal of Medicine, online am 28.02.2020 und im Heft vom 26.03.2020. Die Passage erwägt bei erheblicher Untererfassung ein Krankheitsspektrum ähnlich einer schweren saisonalen oder pandemischen Grippe. Sie ist konditional formuliert.
Belege ansehen →Eine am Wochenende vorbereitete Höherstufung sollte veröffentlicht werden, sobald Lars Schaade ein Signal gab.
Belege ansehen →Der ISS-Bericht vom 17.03.2020 umfasst 2003 verstorbene positiv getestete Personen. Die Angaben zu Vorerkrankungen betreffen eine Untergruppe von 355; bei 3 davon, also 0,8 Prozent, sind keine Vorerkrankungen dokumentiert.
Belege ansehen →Die Stellungnahme des EbM-Netzwerks vom 20.03.2020 beschreibt große Unsicherheit, methodische Schwächen und begrenzte Evidenz für Maßnahmen. Sie fordert eine sorgfältige Bewertung einschließlich direkter und indirekter Schäden und schließt eine ernste Gefährdung zugleich nicht aus.
Belege ansehen →Die amtlich archivierte RKI-Fassung vom 24.03.2020 bestätigt den Vermeidungsrat mit Ausnahmen für notwendige Untersuchungen. In der Fassung mit Stand 07.04.2020 entfällt der Vermeidungssatz; innere Leichenschauen werden aus dem Anwendungsbereich ausgeklammert. Diese zweite Fassung ist im Bestand durch den Capture vom 12.04.2020 belegt.
Belege ansehen →Die historische Seite enthält einen ausdrücklichen Rat, innere Leichenschauen und Autopsien zu vermeiden und notwendige Maßnahmen zu begrenzen.
Belege ansehen →Im Protokoll vom 25.03.2020 wird eine beginnende Abflachung besprochen und ihre damalige Außenkommunikation aus Gründen der Maßnahmenbefolgung zurückgestellt. Das ist ein belegbarer Unterschied zwischen intern besprochener Lage und beabsichtigter Kommunikation. Auf derselben Seite ist zugleich vorgesehen, die Epidemiekurve mit Melde- und Erkrankungsbeginn in Lagebericht und Dashboard aufzunehmen. Belegt ist daher die zurückhaltende kommunikative Einordnung des Abflachens, nicht die vollständige Unterdrückung der zugrunde liegenden Kurve.
Belege ansehen →Unter den Strategiefragen wurde vorgeschlagen, Nowcast-Ergebnisse vorsichtig oder vorerst nicht zu kommunizieren, weil sie den damaligen Maßnahmen widersprechen könnten.
Belege ansehen →Eine europäische Behördenmail berichtet eine Bosch-Anfrage, ob ein Test vor abgeschlossener Leistungsbewertung etwa als RUO vertrieben werden könne; die Folgeantwort kündigt einen Sonderzulassungsantrag an.
Belege ansehen →Der Bericht hält eine gesetzliche Ermächtigung zu Sonderzulassungen an andere als Hersteller für erwägenswert.
Belege ansehen →BfArM-Präsident Karl Broich fordert in seinem Schreiben an das BMG, dass Meldepflichten und Risikoüberwachung auch bei Beschleunigungen und Ausnahmen erhalten bleiben. Die Risikoüberwachung von Arzneimitteln und Medizinprodukten soll jederzeit auf hohem Niveau gewährleistet sein. Im selben Schreiben werden Anforderungen an Tests einschließlich analytischer und diagnostischer Leistungsfähigkeit behandelt.
Belege ansehen →Wölfel et al. berichten in einer kleinen klinischen Kohorte fortdauernde RNA-Signale, während nach Tag acht keine Virusisolate gewonnen wurden.
Belege ansehen →Leung et al. untersuchen saisonale Coronaviren und andere Atemwegsviren. Chirurgische Masken verringern bestimmte RNA-Nachweise in ausgeatmeten Tröpfchen oder Aerosolen.
Belege ansehen →BDP und DGP bitten Wieler am 3. April um Neubetrachtung und Änderung; eine Anlage dokumentiert eine fachliche Initiative von Tobias Welte vom 2. April. Am 7. April folgt eine Pressemitteilung.
Belege ansehen →Ein BfArM-Beitrag zum Lagebild des Kanzleramtes nennt 76 angezeigte Tests und bereits beschiedene Anträge.
Belege ansehen →Der Bericht nennt 43 bis 02.04.2020 eingegangene Maskenanträge und eine normbezogene Prüfung.
Belege ansehen →BfArM-Beiträge werden über das BMG in ein Lagebild für das Bundeskanzleramt eingespeist.
Belege ansehen →Das RKI-Protokoll vom 06.04.2020 hält fest, dass die Charité bei jedem Verstorbenen eine Obduktion anstrebe, Forschungsbedarf sehe und sich durch das Papier nicht behindert fühle. Gleichzeitig wird die Überarbeitung der Empfehlung diskutiert.
Belege ansehen →Am 07.04.2020 geht es im Abschnitt Sequenzierungen um wenige positive Proben und mögliche Ergänzung durch weitere Netze. Am 08.04. wird wegen weniger ARE-Patienten darum gebeten, die systematische Probenentnahme der Sentinel-Praxen fortzuführen.
Belege ansehen →BDP und DGP fordern in der Pressemitteilung vom 07.04.2020 zahlreiche Obduktionen. Ihr Brief an Wieler vom 03.04. verlangt ausdrücklich eine Neubetrachtung und Änderung; die Anlage enthält eine fachliche Initiative Weltes vom 02.04.2020.
Belege ansehen →Zwischen den gesicherten Fassungen entfällt der Vermeidungssatz. Der neue Text mit Stand 7. April grenzt Maßnahmen bei der inneren Leichenschau ausdrücklich aus dem Geltungsbereich aus.
Belege ansehen →Das Protokoll nennt keine akuten Kapazitätsengpässe und die Möglichkeit, Patienten aus dem Ausland aufzunehmen. Unmittelbar daneben steht, es sei unklar, ob der Trend anhalte; die Entscheidungsgrundlage sei unzureichend.
Belege ansehen →Am 11.04.2020 bespricht das RKI Geruchs- und Geschmacksstörungen, ihren möglichen frühen Beginn und die Aufnahme entsprechender Merkmale in SurvNet.
Belege ansehen →Die Beschlüsse vom 22. März und 15. April liegen vor Protokollbefunden vom 27. April bis 2. Mai. Auch die vom Buch benannte NRW-Parlamentsentscheidung vom 14. April liegt davor.
Belege ansehen →Die Sitzung vom 21.04.2020 diskutiert die Verteilung des ACE2-Rezeptors und mögliche Organbeteiligung einer SARS-CoV-2-Infektion.
Belege ansehen →Am 22.04.2020 bespricht das RKI die Meldezahl der labordiagnostisch bestätigten Verstorbenen als Maximalzahl und diskutiert Obduktionen und kausale Zuordnung. Damit ist die Unterscheidung im amtlichen Kontext ausdrücklich vorhanden.
Belege ansehen →Am 22.04.2020 referiert das RKI einen klinischen Bericht aus Hamburg, nach dem bei den dort obduzierten Fällen keine Person ohne Vorerkrankung gefunden worden sei.
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