Dr. Bodo SchiffmannDie Akten. Die Aussagen. Die Folgen.
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Antworten und Belege

Später hinzugekommene Erkenntnisse

Spätere Publikationen stehen mit ihrem Veröffentlichungsdatum und ihrer konkret untersuchten Frage in der Chronologie.

Die dokumentierten Punkte.

LATER_OUTDOOR-1 · Studien

GAeF: spätere fachliche Kritik an Außenbeschränkungen, 11.04.2021

Führende Aerosolforscher kritisierten die Schwerpunktsetzung auf Außenbeschränkungen und formulierten: „Übertragungen im Freien sind äußerst selten“. Der Brief verneinte zudem Außen-Cluster wie innen, sprach zugleich von wenigen Promille der Ansteckungen draußen und empfahl wirksame, dicht sitzende Masken innen. Er ist eine spätere Expertenposition und keine neue Messstudie.

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LATER_OUTDOOR-2 · Studien

Sundar und Bhaskar: spätere Kontaktdaten, 15.03.2021

Eine Kontaktauswertung aus Chennai mit Daten aus August 2020 fand 3 Infektionen unter 212 Außen-Arbeitskontakten (1,4 Prozent), gegenüber 44 unter 169 Innen-Arbeitskontakten (26 Prozent). In der Außengruppe waren Masken- und Abstandscompliance niedrig (9,9 bzw. 6,6 Prozent). Der Vergleich stützt ein wesentlich geringeres Außenrisiko auch bei wenig Schutzverhalten. Die Gruppen waren nicht randomisiert. Der Nenner sind exponierte Personen über ihre Kontaktgeschichte mit bekannten Indexfällen; keine einzelne Zufallsbegegnung.

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LATER_OUTDOOR-3 · Studien

Bulfone et al.: systematische Bestätigung, online 29.11.2020

Der Review mit Recherche bis August 2020 beschreibt einen niedrigen Anteil berichteter Übertragungen draußen und ein deutlich geringeres Außenrisiko. Die häufig zitierte OR 18,7 stammt aus einer enthaltenen frühen Studie, nicht aus einer neuen gepoolten Berechnung. Der berichtete Anteil unter 10 Prozent ist keine Wahrscheinlichkeit, sich bei einer Außenbegegnung anzustecken. Definitionen und Erfassung waren heterogen.

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LATER_OUTDOOR-4 · Studien

Qian et al.: spätere Journalfassung, Herbst 2020

Die Journalfassung bestätigt die schon im April vorgelegten Daten zu überwiegend innen zugeordneten Clustern. Wiley nennt 31.10.2020 als erste Onlineveröffentlichung, PubMed 20.11.2020 als Epub. Es handelt sich um eine spätere Begutachtung derselben Daten und nicht um eine unabhängige Wiederholung.

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SWA21 · Studien

Swadling et al.: T-Zellen und abortive Infektionen

Bei intensiv überwachten Beschäftigten im Gesundheitswesen, die PCR- und antikörpernegativ blieben, wurden stärkere Antworten auf den Replikations-Transkriptionskomplex und eine Expansion präexistenter T-Zellen beobachtet. Das frühe IFI27-Signal stützte die Deutung rasch abgebrochener, mit Standardtests nicht nachgewiesener Infektionen.

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KUN22 · Studien

Kundu et al.: Kreuzreaktive T-Zellen bei Haushaltskontakten

Unter 52 exponierten Haushaltskontakten blieben 26 PCR-negativ und 26 wurden PCR-positiv. Bei PCR-negativen Kontakten waren kreuzreaktive IL-2-Gedächtnis-T-Zellantworten höher (p = 0,0139). Die Untersuchung bezog 14 von Nelde et al. beschriebene Epitope ein. Das stützt eine klinische Schutzwirkung kreuzreaktiver zellulärer Antworten.

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OUT01 · Studien

Indoor transmission of SARS-CoV-2

Alle 318 Cluster mit≥3 Fällen fanden in Innenräumen statt. Nur ein Outdoor-Ereignis mit 2 Fällen wurde berichtet: ein 27-Jähriger sprach im Freien mit einem aus Wuhan Zurückgekehrten.

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