Ereignisdatum: 27.04.2020
Am 27.04.2020 bespricht das RKI reaktive T-Zellen bei 85 Prozent der untersuchten COVID-19-Patienten und 36 Prozent der PCR-negativen Blutspender sowie mögliche Kreuzreaktivität. Auf derselben Seite wird die klinische Bedeutung als unbekannt bezeichnet. Die spätere Nature-Publikation weist eine weiterentwickelte Stichprobe mit 83 bzw. 35 Prozent aus.
Bedeutung im Quellenabgleich
Kreuzreaktivität belegt; gesicherte Schutzwirkung oder Herdenimmunität daraus nicht ableitbar.
Kontext, Bezugsgröße und Datierung
Ein Laborbefund reaktiver T-Zellen ist kein direkter Nachweis individueller Schutzimmunität oder eines repräsentativen Bevölkerungsanteils. Die unterschiedlichen Zahlen sind als verschiedene Berichtsstände zu führen, nicht stillschweigend zu vereinheitlichen.
Die Fundstelle
RKI-001: PDF-S. 723–724; BKS-008: Abstract und Diskussion; BOOK-001: S. 31
- Amtliche Krisenstabsprotokolle, Januar 2020 bis April 2021RKI-001 · Datum im Beleg · 2515 PDF-Seiten
- SARS-CoV-2-reactive T cells in healthy donors and patients with COVID-19BKS-008 · 29.07.2020 ·
- Die RKI-Files: Das Ent-Schwärzte Verbrechen – übergebene Buchfassung, 45 SeitenBOOK-001 · Datum im Beleg · 45 PDF-Seiten