Im Mai 2020 war symptomatische Behandlung offizieller WHO-Standard. Spätestens im September war Dexamethason für bestimmte schwer erkrankte COVID-19-Patienten von der EMA als Behandlungsoption mit Sterblichkeitsnutzen befürwortet. Behandlung war möglich; sie ist begrifflich von sicherer Heilung oder vollständiger Viruselimination zu trennen.
Bezug im Quellenbestand: 03.10.2026
Vorwurf
GRN 26.11.2020, PDF-Seite 2, und 17.12.2020, PDF-Seite 4: Ein Impfstoff zum vorbeugenden Schutz stehe noch nicht zur Verfügung, ebenso keine Medikamente zur Behandlung bereits infizierter Personen. Beide Passagen erneut aus den Original-PDFs per OCR erfasst; Wortlaut ohne Einschränkung auf ein sicher heilendes Medikament. Beide Seitenbilder anschließend visuell gelesen und bestätigt.
Damals öffentlich geäußert
Eine historische Behandlungsmöglichkeit lässt sich unabhängig davon gegen eine absolute GRN-Prämisse prüfen.
Was die Fachstellen festhielten
Es geht um direkt öffentlich belegte damalige Behandlungsmöglichkeiten. Ein interner Gleichlauf oder Zugriff Schiffmanns auf geheime Informationen ist hierfür nicht erforderlich.
Die zugehörigen Quellen
- Clinical management of COVID-19: interim guidanceW08-S1 · 27.05.2020 · Gedruckte Seite 18, Kapitel 6; Titel-/Datumsseite https://www.who.int/southeastasia/publications-detail/clinical-management-of-covid-19 ().
- Dexamethasone reduces death in hospitalised patients with severe respiratory complications of COVID-19W08-S2 · 16.06.2020 · NEJM-Vorabpublikation 17.07.2020, DOI 10.1056/NEJMoa2021436; finale Heftzuordnung 2021 nicht mit Erstveröffentlichung verwechseln.
- EMA endorses use of dexamethasone in COVID-19 patients on oxygen or mechanical ventilationW08-S3 · 18.09.2020 · EMA/483739/2020; Zeilen 24–28; Original-Veröffentlichungsdatum Zeile 45.
- Update on remdesivir: EMA will evaluate new data from Solidarity trialW08-S4 · 20.11.2020 · Zeilen 24, 37–41; zugelassenes Medikament vor beiden Kündigungen.