Nur ein PCR-positiver Werkhandwerker. Antikörper bei Zugbegleitern 1,28%, Lokführern 2,50%, Werkhandwerkern 2,99%. Die Gruppe mit den meisten Fahrgastkontakten wies keine auffällig erhöhte Infektionshäufigkeit auf.
Bezug im Quellenbestand: 04.09.2020
Methode / Vergleich
Zufällig eingeladene, freiwillige DB-Mitarbeiter; PCR, IgG-Antikörper und Fragebogen; Tests 29.6.–3.7.2020 in Berlin, Hamburg, Frankfurt und München.
Population / Nenner
1073 Teilnehmer; 1072 auswertbare PCR; 1064 Antikörpertests (623 Zugbegleiter, 240 Lokführer, 201 Werkhandwerker).
Zeitliche Einordnung
Öffentlich bekannt 9.9.2020, vor Bremen und beiden Kündigungen.
Studienzugehörigkeit / Unabhängigkeit
Erste Testreihe derselben späteren DB/CRO-Längsschnittstudie.
Reichweite
Beobachtete Infektionen können privat erworben sein. Keine per-Fahrt-Wahrscheinlichkeit; kein formaler Gleichheitsnachweis. Zugbegleiter trugen am häufigsten Masken; Bericht bewertet sie positiv.
Die zugehörigen Quellen
- CRO: Epidemiologischer Kurzbericht nach erster Testreihe, Version 1.3BAHN01 · 04.09.2020 · p5 Ergebnisse; p6 Maskengebrauch; p9–10 Ergebnis/Handlungsempfehlung
- DB Presseinformation: Keine Anzeichen für erhöhte Corona-Gefahr bei ZugpersonalBAHN02 · 09.09.2020 · p1 Zahlen und Vorstandsaussagen; p2 Untersuchungsablauf
- DB-Infografik: Corona-Studie – Züge kein HotspotBAHN03 · 2020-09 ·
- CRO/DB: Sommerdaten trotz vieler FahrgastkontakteKS-DB-2020-Q · 04.09.2020 · p5 Ergebnisse; p6 Masken; p9–10 Schlussfolgerung