Die Kapazitätskritik hatte zeitgenössische Daten und eine konkrete Versorgungsalternative zur Grundlage.
Vorwurf / Prüfposition
Im Interview vom 12.10. sei die Notwendigkeit der Freihaltung für COVID-19-Patienten verneint worden.
Antwort und Belege
Das Originalinterview 01:02–01:38 dokumentiert eine konkrete Alternative zur pauschalen Freihaltung: Patienten früher entlassen und planbare Operationen verschieben, mit Bezug auf Notfallversorgung. Der zeitnahe DIVI-Bericht vom 12.10.2020, 12:15 Uhr, meldete 590 COVID-19-Intensivpatienten und 9.336 freie ITS-Betten bundesweit. Das begründet eine Diskussion über Ausmaß und Nebenfolgen pauschaler Freihaltung. Ob die vorgeschlagene Alternative die erwartete Herbstnachfrage ausreichend abdeckte, ist gesondert zu prüfen.
Fundstelle des Vorwurfs
OS-ANL.pdf · PDF-Seite 3
OS-GRN2.pdf · PDF-Seite 5
Die zugehörigen Quellen
- DIVI/RKI: Tagesreport 12:15 UhrDIVI · 12.10.2020 · Originalbericht, PDF-S. 1; 590 COVID-19-Intensivpatienten, 9.336 freie ITS-Betten.
- RKI-Krisenstab: Prognose und falsch positive PCRRKI29 · 29.04.2020 · TOP 7/8, Original-DOCX; word/document.xml Absätze 341, 344 und 353.
- Das Ent-Schwärzte Verbrechen: erschlossene BuchfassungBOOK · Datum im Beleg · Buchseite 15 zur Forderung nach Trennung mit/an; OCR und Bilderschließung im bisherigen Belegpaket
- Bremen-Interview, vollständige Nutzerdatei, 6:01BNVID · 2020-10-11 nach Caption / 12.10. Kündigungszuschreibung · Video BN01, ASR small/tiny und Faktencheck