Amtliche Experten diskutierten selbst die methodischen Probleme, die ihm als wissenschaftsfremd vorgeworfen wurden.
Vorwurf / Prüfposition
Schiffmann negiere die bisher gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und stelle sie als falsch dar.
Antwort und Belege
Die RKI-Akten enthalten selbst methodische Einwände: am 29.04. zu falsch positiven Tests und Bestätigung im Screening, am 22.05. zu PCR und Virusanzucht, am 30.10. zum FFP2-Einsatz im Alltag. Die konkret passenden fachlichen Fragen lassen sich daher nicht als bloße Erfindung behandeln. Die öffentlich verfügbare WHO-Leitlinie vom 11.09.2020 nennt ebenfalls konkrete Anforderungen an die Interpretation und Qualitätssicherung von PCR-Befunden. Die pauschale Abwertung entsprechender Fragen als wissenschaftsfremd wird dadurch zusätzlich widerlegt.
Fundstelle des Vorwurfs
OS-ANL.pdf · PDF-Seite 4
OS-GRN2.pdf · PDF-Seite 7
Die zugehörigen Quellen
- RKI-Krisenstab: Prognose und falsch positive PCRRKI29 · 29.04.2020 · TOP 7/8, Original-DOCX; word/document.xml Absätze 341, 344 und 353.
- RKI-Krisenstab: PCR und ZellkulturRKI52 · 22.05.2020 · TOP 9, Nachtrag ZBS1; Quellenindex word/document.xml ab Absatz 213; Original-DOCX im Paket
- RKI-Krisenstab: FFP2 im privaten BereichRKI10 · 30.10.2020 · Amtliche Sammelakte Teil 1, PDF-S. 1715-1716; Original-DOCX im Paket
- WHO: Diagnostic testing for SARS-CoV-2, Interim guidanceT-WHO20200911 · 11.09.2020 · WHO/2019-nCoV/laboratory/2020.6; S. 2 (RNA/Infektiosität), S. 6 (schwach positive Befunde), S. 8 (Qualitätssicherung/Prävalenz).