In elf befragten Einzelhandelsunternehmen lag die erfasste Infektionshäufigkeit bei etwa 0,6 %. In der Allgemeinbevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren lag sie bis Ende Oktober bei etwa 0,8 %. BGHW und BAuA berichteten keine erhöhte Infektionsgefährdung bei der Arbeit im Einzelhandel.
Bezug im Quellenbestand: 05.02.2021
Methode / Vergleich
Befragung von 15 Unternehmen, 11 Rückmeldungen, Abgleich mit RKI- und Bevölkerungsdaten; ergänzende Krankenkassenauswertung und Risikomodellierung.
Population / Nenner
Rund 331.000 Beschäftigte; davon rund 297.000 Lebensmittel/Drogerie und 34.000 Bekleidung. Vergleich: 430.537 gemeldete Fälle unter 53,8 Millionen 15- bis 64-Jährigen.
Erhebungszeitraum / Land
2020, Kalenderwochen 10 bis 44 / bis Ende Oktober · Deutschland
Reichweite
Unternehmensmeldungen bei bestehenden Schutzmaßnahmen; Untererfassung möglich. Erfasst werden Infektionen unabhängig vom Ansteckungsort. Die Studie isoliert keine einzelne Schutzmaßnahme und erhebt keine Todesrate.
Die zugehörigen Quellen
- 331.000 Beschäftigte: 0,6 % statt 0,8 %EH02-Q · 05.02.2021 ·
- BGHW: Studie zu Corona-Risiko im EinzelhandelEP-S02 · 05.02.2021 ·
- Mayer et al., ARP 2/2021, S.55–59EP-S03 · 2021-02 ·