Was untersucht wurde
Die Studie untersuchte vorbestehende IgG- und IgM-Antikörper gegen Polyethylenglykol. PEG wird in verschiedenen Arzneimitteln verwendet. Der Befund wurde im Dezember 2020 in der Petition als Anlass für die Frage nach möglichen allergischen Reaktionen bei PEG-haltigen Impfstoffen aufgegriffen.
Die damalige Prozentangabe bezeichnet den Antikörpernachweis in untersuchten Proben. Eine beobachtete klinische Reaktionshäufigkeit ist eine eigene Bezugsgröße. Für die Beurteilung des damaligen Wortlauts ist diese präzise Quellenzuordnung maßgeblich.
Eine vorhandene Quelle
Full Fact korrigierte am 22.01.2021 seine ursprüngliche Angabe, keine Studie zur gerundeten 70-Prozent-Zahl gefunden zu haben. Nach einem Hinweis wurde die Originalarbeit von Yang berücksichtigt. Damit ist auch die Quellenkorrektur dokumentiert.
- Analysis of Pre-existing IgG and IgM Antibodies against Polyethylene Glycol (PEG) in the General PopulationREV-PEG-2016 · 16.11.2016 ·
- EMA-Petition/Motion zu den COVID-19-ImpfstoffstudienREV-PET-2020 · 01.12.2020 · Seite 5, Abschnitte X und XI
- Pre-existing anti-polyethylene glycol antibody linked to first-exposure allergic reactions to pegnivacogin, a PEGylated RNA aptamerREV-CH01 · 11.12.2015 ·
- Claims about the Pfizer Covid-19 vaccine ingredients lack evidenceREV-CH09 · 22.01.2021 · Primärbeleg für eine dokumentierte Quellenkorrektur. Auch die korrigierte Fassung unterscheidet Antikörpernachweis und klinische Allergie.