Dr. Bodo SchiffmannDie Akten. Die Aussagen. Die Folgen.
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Anti-PEG-Antikörper und Sorgfalt

PEG: die Quelle hinter der Zahl

Der damalige allergologische Warnanlass hatte eine bereits 2016 veröffentlichte Originalquelle.

Yang et al. fanden 2016 bei rund 72 Prozent von 377 Plasmaproben Anti-PEG-Antikörper. Die gerundete Größenordnung war 2020 als Quelle vorhanden.

Was untersucht wurde

Die Studie untersuchte vorbestehende IgG- und IgM-Antikörper gegen Polyethylenglykol. PEG wird in verschiedenen Arzneimitteln verwendet. Der Befund wurde im Dezember 2020 in der Petition als Anlass für die Frage nach möglichen allergischen Reaktionen bei PEG-haltigen Impfstoffen aufgegriffen.

Die damalige Prozentangabe bezeichnet den Antikörpernachweis in untersuchten Proben. Eine beobachtete klinische Reaktionshäufigkeit ist eine eigene Bezugsgröße. Für die Beurteilung des damaligen Wortlauts ist diese präzise Quellenzuordnung maßgeblich.

Eine vorhandene Quelle

Full Fact korrigierte am 22.01.2021 seine ursprüngliche Angabe, keine Studie zur gerundeten 70-Prozent-Zahl gefunden zu haben. Nach einem Hinweis wurde die Originalarbeit von Yang berücksichtigt. Damit ist auch die Quellenkorrektur dokumentiert.